Kosten für Elektro-Altgeräte-Entsorgung sinken

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Frankfurt am Main / Berlin – 40 Prozent weniger Verwaltungsgebühren müssen Unternehmen zukünftig für die Koordinierung der Entsorgung von Altgeräten bezahlen. Die dafür zuständige Stiftung Elektro-Altgeräte-Register (EAR) begründet die Kostensenkungen mit effektiver Koordinationsarbeit.

„Nach Abschluss der Aufbauphase ist die für die Steuerung zuständige Stiftung Elektro-Altgeräte-Register (EAR) nun in der Lage, ihre Ablauf- und Kosten-Effizienz auch sichtbar unter Beweis zu stellen“, erklärte Hans-Joachim Kamp, Vorsitzender des gemeinsamen ZVEI-/Bitkom Vorstandskreises Entsorgung von Elektro- und Elektronik-Altgeräten.

So sei wegen der systematischen Nutzung des Wettbewerbs die Abholung der Altgeräte und das Recycling in Deutschland deutlich kostengünstiger als in anderen Ländern Europas. Mit einem Etat von weniger als sechs Millionen Euro steuere das EAR einen Entsorgungsmarkt von mehreren hundert Millionen Euro.
 
Hiervon profitieren die Hersteller und Importeure von Elektro- und Elektronikgeräten. Für große Hersteller mit mehreren Tausend Containerabholungen im Jahr sind geringe Gebühren für die Abholung und Behälterbereitstellung besonders wichtig. Für kleinere Hersteller schlagen die reduzierten Gebühren für die gesetzlich vorgeschriebene Registrierung im EAR besonders zu Buche. [lf]

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1 Kommentare im Forum

  1. AW: Kosten für Elektro-Altgeräte-Entsorgung sinken ... positiv wirkte sich u.A. aus, dass Pay-TV Anbieter dazu übergingen, den anfallenden Elektronikschrott vor der endgültigen Enstorgung zunächst in privaten Haushalten zwischen zu lagern.
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