Leo Kirch klagt im großen Stil

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Der ehemalige Medienunternehmer Leo Kirch hat Aufsichtsbeschwerde gegen die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) eingelegt.

Wie das Manager Magazin berichtet, werfen Kirchs Rechtsvertreter von der Münchener Kanzlei Bub, Gauweiler & Partner der BaFin vor, sie habe ihre Aufgabe „in Bezug auf die Deutsche Bank AGund deren Führungspersonen“ nicht erfüllt.
 
Im Mittelpunkt der Beschwerde steht der Aufsichtsratsvorsitzende Rolf-E. Breuer. Im Februar 2002 hatte Breuer, damals noch Vorstandschef der Deutschen Bank, in einem Interview die Kreditwürdigkeit Kirchs bezweifelt. Kirch, der zwei Monate später Insolvenz anmeldete, verklagte Bank und Banker. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Breuer, das Institut wurde dem Grunde nach bereits zu Schadensersatz verurteilt.
 
In der Aufsichtsbeschwerde an Bundesfinanzminister Hans Eichel heißt es wörtlich: Kirch „wurde durch Pflichtverletzungen von Organen der Deutschen Bank in Aufsehen erregender Weise geschädigt, ohne dass dies zu irgendwelchen Konsequenzen von Seiten des BaFin geführt hätte.“[lf]

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  • Medien_Maerkte_Artikelbild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com

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