„Let’s Dance“ hat einen Sieger und schlechtere Final-Quoten

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Let's Dance Jury; © TVNOW / Gregorowius
Der Herr ganz rechts, Joachim Llambi, fehlt beim diesjährigen "Let's Dance"-Auftakt. © TVNOW / Gregorowius
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Er kam, er sprang und siegte: Der Zirkusartist René Casselly hat die RTL-Show „Let’s Dance“ gewonnen. Quotenmäßig baut „Let’s Dance“ im Vergleich zum Vorjahr ab.

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Mit dem Finale ist am Freitagabend die 15. Staffel der RTL-Tanzshow „Let’s Dance“ zu Ende gegangen – diesmal schauten aber nur 3,94 Millionen zu. Voriges Jahr und davor waren es noch um die 4,8 Millionen und vor drei Jahren etwa 4,4 Millionen gewesen. 

Mit einer Mischung aus spektakulären Akrobatik-Einlagen und gefühlvollen Tanzbewegungen sicherte sich der 25-Jährige Rene Casselly zusammen mit seiner Tanzpartnerin Kathrin Menzinger den Sieg in der 15. Staffel der TV-Sendung. Das Finale glich einem kleinen Triumphzug: Zuerst setzte die Fachjury das Paar auf den ersten Platz, anschließend bestätigte das Fernsehpublikum das Expertenvotum. Am frühen Samstagmorgen hievte Casselly schließlich jubelnd den Sieger-Pokal in Form einer dicken Discokugel in die Höhe.

Dass er sich nun mit dem Titel „Dancing Star 2022“ schmücken darf, sickerte bei dem 25-Jährigen zunächst nur langsam ein. „Ich kann es eigentlich immer noch kaum fassen“, bekundete er. Früher sei er „nie der große Tänzer“ gewesen – sondern eher der Typ, der bei Partys stets mit einem Glas Wasser in der Ecke saß. Eigentlich habe er auch nur die erste Show überstehen wollen. Das habe ihm die nötige „Gelassenheit“ gegeben.

Abgeglichen mit dem Urteil der Juroren musste man diese Selbstbeschreibung als himmelschreiendes Understatement werten. Sie überhäuften den Artisten mit Lob. „Ein Traum. Einfach ein Traum“, urteilte etwa Motsi Mabuse, nachdem Casselly mit Menzinger einen Tango dargeboten hatte. „Gänsehaut pur“, befand Jorge González.

„Let’s Dance“-Juror Llambi war begeistert

Selbst der gestrenge und unbestechliche Wertungsrichter Joachim Llambi („Sie können so viel buhen, wie Sie wollen – das macht mir nix aus!“) war von der Leistung so angetan, dass er sich kaum rühren konnte. «Warum bin ich nicht aufgestanden?», fragte er, nachdem Casselly vom Publikum in Köln-Ossendorf stehend bejubelt worden war. «Weil ich sprachlos war. Weil ich sprachlos war, wie sensationell du das hier gemacht hast.“ Der Artist selbst sagte: „Ich wollt Herrn Llambi auf jeden Fall stolz machen.“ Llambi beschied ihm wie ein Vater: „Du hast mich stolz gemacht.“ Aus seiner Sicht hatte Casselly «mit großem Abstand» die beste Leistung im Finale geboten.

Das Nachsehen hatte Moderatorin Janin Ullmann (40), die wegen ihrer Vorleistungen vielen Experten als Favoritin gegolten hatte. Sie bekam auch reichlich Punkte, aber ebenso kleinere Kritiken. Llambi mahnte etwa mehr „Lässigkeit“ an. „Das war ein bisschen drüber“, sagte er. Der dritte Platz ging an den ehemaligen paralympischen Sportler Mathias Mester (35). Er musste sich von Llambi anhören, er habe „vielleicht manchmal einen Tick zu hart, nicht weich genug“ getanzt.

Bildquelle:

  • DF_RTL_letsdance2020: © TVNOW / Gregorowius
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