LG Philips Display: Röhren-TV-Werke insolvent

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Hongkong – Wegen schlechter Marktbedingungen für Röhrenfernseher und unhaltbarer Schulden hat LG Philips Displays für seine Niederlassungen in Eindhoven ,Niederlande, und in Aachen, Deutschland, Gläubigerschutz und Zahlungsunfähigkeit beantragt.

Rund 350 Mitarbeiter in Eindhoven und ca. 400 Beschäftigte in Aachen sind von der drohenden Insolvenz betroffen.

Wie das Unternehmen weiter mitteilte, könne es auch anderen Verlust-machenden Töchtern keine weitere finanzielle Unterstützung gewährleisten, weil man keine tragbaren neuen oder zusätzlichen Finanzmittel aufbringen könnte. Laut LG Philips Displays würden auch die Tochtergesellschaften in Frankreich, Tschechien, Slowakei, Mexiko und den USA ihre finanzielle Situation prüfen. Nicht betroffen sind laut LG Philips Displays die Standorte in Brazilien, China, Indonesien, Korea und Polen. Diese Fabriken stellen zusammen 85 Prozent der Produktkapazität mit rund 15 000 Beschäftigten.
 
Hintergrund der schlechten Lage von LG Philips Displays ist die hohe Nachfrage nach Flachbildschirmen wie Plasma- und LCD-Panels und der damit einhergehenden schwindenen Nachfrage nach Röhrenfernsehern, insbesondere in Europa. In aufstrebenden Märkten sei die Nachfrage nach Röhrenfernsehern unverändert stark, in den entwickelten Märkten würde sie rapide fallen, so der Hersteller weiter. [mg]

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  • Medien_Maerkte_Artikelbild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com

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