M7 Livestream startet

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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M7 wird auf der kommende Woche stattfindenden Anga Com seinen neuen Service M7 Livestream für Kabel- und IP-Netzbetreiber starten.

Der neue IP-Verteilservice ermöglicht es Netzbetreibern, deren wichtigste TV Sender über einen IP-Stream angeliefert zu bekommen. DerbM7 Livestream ist dabei als Backup, als Ergänzung oder sogar kompletter Ersatz für die selbst betriebene Kopfstelle einsetzbar.

Ein wichtiges Ziel des IP-Netzzuführservice ist, die Komplexität am Signalempfangspunkt zu reduzieren. In der Regel empfangen Netzbetreiber heute ihre Programmsignale aus mehreren diversen Quellen. Mit M7 Livestream sollen sich diese Signalquellen nun effizienter auf eine einzige reduzieren lassen und dadurch mittel- bis langfristig signifikant Investitionen an den Kopfstellen einsparen können.

Für die direkte Zuführung der gebündelten IP-Signale zum Netz bietet M7 den Netzbetreibern zwei Service-Varianten an. M7 Livestream beinhaltet die IP-Streams der neun M7 Transponder mit der aktuellen Programmstruktur von mehr als 80 M7 Sendern auf dem Satelliten EUTELSAT 9B. Mit der Plus-Variante hingegen kann der Netzbetreiber alle in seinem Netz vorhandenen TV-Sender direkt vom zentralen Headend als gebündelten IP-Stream empfangen.

Herz des neuen Verteilservices ist das zentrale IP-Headend der M7 Group im niederländischen Hilversum. Dort empfängt M7 einen Großteil der Programme direkt von den Sendern über Glasfaserleitungen oder über verschiedene SAT-Positionen und bündelt diese. Über das M7-Backbone und das Frankfurter Equinix Rechenzentrum liefert der Service das Signal . Von hier aus werden die Streams als Multi Program Transport Stream mit fest zugeordneten Bandbreiten. Von Frankfurt aus wird der Stream dann direkt über Datenverbindungen zu den angeschlossenen Kopfstellen der Netzbetreiber weitergeleitet.

Derweil überwacht M7 den Dienst rund um die Uhr in seinem NOC (Network Operation Center), um eine maximale Verfügbarkeit zu gewährleisten. [bey]

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  • Medien_Maerkte_Artikelbild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com

11 Kommentare im Forum

  1. Das ist ja toll für M7 aber dem Satellitendirektempfang nutzt das wenig. Ich verstehe nicht warum M7 sich bis Dato immer noch weigert den Satellitendirektempfang die Sender direkt vom Satelliten anzubieten. Das könnte doch für M7 auch ein zusätzliches Geschäft sein die Sender auch Satellitendirektempfängern zugänglich zu machen.
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