Magenta in Gefahr – Verliert die Telekom ihr Marken-Copyright?

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Seit je her geht die Telekom strikt gegen die Fremdnutzung ihrer Markenfarbe Magenta vor. Jetzt wurde der Spieß umgedreht. Unter anderem will die Firma Lemonade den Rosa-Ton für ihre Zwecke nutzen.

Das Brause-Start-up hat bei der EU offiziell den Antrag eingereicht, den Markenschutz der Telekom für ungültig zu erklären. Zuständig hierfür ist das europäische Amt für geistiges Eigentum. Auch beim Patentamt in Deutschland liegt einem Bericht des „Spiegels“ nach ähnlich lautender Antrag vor.

Sollten Lemonade und der noch unbekannte Dritte deutsche Anfechter, der laut „Spiegel“ aus dem Versicherungsbereich kommt, Erfolg haben, droht der Telekom der Verlust des Kerns ihres Markendesigns. 1995 hatten die Bonner sich den Farbton schützen lassen.

Dem Getränke-Unternehmen aus den USA hatte die Telekom schon kurz nach dessen Markteintritt die Nutzung per einstweiliger Verfügung gerichtlich untersagt. Lemonade gibt jedoch offensichtlich nicht klein bei, sondern dreht vielmehr den Spieß um.[bey]

14 Kommentare im Forum

  1. Ist durchaus sinnvoll. Finde die Telekom sollte sich als TK-Anbieter beim Markenschutz auf TK-Produkte beschränken. Gegen Magenta Limonade hätte ich nichts einzuwenden.
  2. Magenta Lemonade - maximal 500 ml in der Flasche. Normalerweise zur Verfügung stehend 470 ml in der 500-ml-Flasche. Minimal 450 ml in der 500-ml-Mehrwegflasche bzw. 279 ml in der 500-ml-Einwegflasche. Wohl bekomms!
  3. Es gibt dann noch "Rückfalloptionen" auf Kundenwunsch, wenn die Standard-Füllmenge nicht zur Verfügung steht.
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