MDR-Intendant befürchtet harte Zeiten und setzt aufs Internet

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Leipzig – Der Intendant des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) Udo Reiter sieht die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks im Internet.

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„Wenn es uns nicht gelingt, unsere Inhalte ins Netz zu bringen, dann ist der Rundfunk am Ende“, sagte Reiter am Dienstag in Leipzig. Das sei eine „Überlebensfrage“ für die Zukunft.
 
Große Probleme räumte Reiter bei der zukünftigen Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ein. Der MDR-Intendant rechnet ab 2015 mit harten Einschnitten: „Wir kommen über die laufende Gebührenperiode ohne gravierende Programmkürzungen hin, aber die 500 Millionen Euro Rücklagen werden wir einfließen lassen und die sind dann weg“, so der MDR-Intendant.
 
Mittelfristig würden die Einnahmen aller ARD-Sender um 15 Prozent sinken. „Wir werden harten Zeiten entgegen gehen“, sagte Reiter. In den Schubladen gebe es bereits Pläne für Programmeinschnitte. [mw]

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1 Kommentare im Forum

  1. AW: MDR-Intendant befürchtet harte Zeiten und setzt aufs Internet Seltsamer Artikel! Warum liegt die Zukunft des Rundfunks im Internet? Keine Antwort von Herrn Reiter. Wieso werden die Einhamen um 15% sinken? Keine Antwort von Herrn Reiter. Wieso sind bis 2015 Defizite zu erwarten - sind die Rücklagen nicht dafür geplant gewesen? Bei der letzten Gebührenerhöhung wurde doch ein Budget und Haushalt geplant, was ist der Grund für die plötzlichen Defizite? - Keine Antwort von Herrn Reiter. Bei aller Finanznot: Warum wurde denn nicht erwähnt, dass der MDR zum wiederholten Male mit Gebührengelder an der Börse spekuliert und sich schlicht und ergreifend auch zum widerholten Male verzockt hat. Die Kosten muss der Gebührenzahler übernehmen. Fazit: Substanzloser Populismus von Herrn Reiter um den Sender in die Schlagzeilen zu bekommen und ggf. ARD intern Druck beim Finanzausgleich aufzubauen - sprich kalkulierte Politik.
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