MDR: Suche nach Reiter-Nachfolger geht am 9. Oktober weiter

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Nach der gescheiterten Intendantenwahl beim MDR will der Verwaltungsrat auf einer Sondersitzung am 9. Oktober einen neuen Kandidaten wählen. Das erfuhr die Nachrichtenagentur dpa am Montagabend.

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Damit könnte der Rundfunkrat noch vor dem Ausscheiden von Gründungsintendant Udo Reiter (67) Ende Oktober im zweiten Anlauf einen Nachfolger wählen. Am Montag war Chefredakteur Bernd Hilder (52) von der „Leipziger Volkszeitung“ bei der Intendantenwahl im Rundfunkrat unterlegen. Er erhielt von den anwesenden 41 Mitgliedern nur zwölf Ja-Stimmen. 29 votierten gegen ihn (DIGITAL FERNSEHEN berichtete).

Hilder war einziger Kandidat und hatte sich im Verwaltungsrat gegen die stellvertretende MDR-Intendantin Karola Wille und den stellvertretenden WDR-Fernsehdirektor Helfried Spitra durchgesetzt. Ob nun aus den unterlegenen Kandidaten ein neuer Vorschlag gewählt wird oder ob neue Bewerber angehört werden, war zunächst nicht klar.
 
Sachsens Staatskanzleichef Johannes Beermann (CDU) bedauerte den Ausgang der Wahl. Ein Votum für Hilder hätte dem ursprünglichen Wunsch von Intendant Reiter entsprochen, meinte Beermann. „Die Gremien sind jetzt aufgerufen, eine Lösung zu finden, die den MDR wieder in ein sicheres Fahrwasser bringt“, so Beermann. [dpa/ar]

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