MDRfragt: Vor erster Umfrage schon enormer Andrang

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Das erst am Montag gestartete Online-Angebot „MDRfragt“ des Mitteldeutschen Rundfunks trifft schon in den ersten Tagen auf eine enorme Zuschauer- und Hörerresonanz.

Mit seinem „Meinungsbarometer für Mitteldeutschland“ will der Öffentlich-Rechtliche Sender seit dem 13. Januar nach eigenen Angaben „allen Teilen der Gesellschaft eine Stimme geben“ und einen einen Beitrag zu einer vielfältigen Diskussion, offenen Meinungsbildung und gesellschaftlichem Zusammenhalt leisten.

Die erste Umfrage soll erst am Freitag zum Auftakt der Grünen Woche in Berlin starten, doch schon jetzt trifft „MDRfragt“ auf enorme Resonanz. Wie MDR Chefredakteur Torsten Peuker im Rahmen einer Anfrage von DIGITAL FERNSEHEN mitteilte, haben sich seit Montag bereits 5.000 Menschen bei dem Angebot angemeldet.

Wenn man bedenkt, dass nicht jeder Deutsche teilnehmen darf, kann diese Zahl sehr hoch eingeschätzt werden. Wer mitmachen möchte, musst nicht nur mindestens 16 Jahre alt sein, sondern seinen Wohnsitz in Sachsen, Sachsen-Anhalt oder Thüringen haben. Erst dann ist eine Registrierung für „MDRfragt“ möglich.

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10 Kommentare im Forum

  1. Das ganze ist vom MDR, und wird sicher nur auf dem MDR promotet. Also werden eh nur Leute informiert, die auch zu dem Kreis gehören, die dort Voten können. Somit ist da nix ungewöhlich dran. Und bei 8 Millionen Einwohner der 3 Bundesländer sind 5.000 auch nur 0,07%. Ein Bayer oder Hamburger wird davon vermutlich nix bemerkt haben.
  2. Also bevor überhaupt die 1. Umfrage gestartet wurde, sind 5.000 Anmeldungen in den drei Ländern sehr wohl enorm viel, denke ich. Und Deine Rechnung, Speedy, stimmt auch nicht ganz. Man darf erst ab 16 teilnehmen, steht im Artikel von DF. Oder ist den drei Ländern keiner der 8 Millionen unter 16? Die Anmeldung ist seit Montag online. Für den MDR ist das doch ein Erfolg. Nicht alle öffentlich-rechtlichen Anstalten können sich über diesen Zuspruch dieser Tage freuen. Im WDR wäre man momentan bestimmt froh, wenn sich einer mal meldet, ohne sich über Umweltsau aus dem Dezember zu beschweren, bin ich mir sicher.
  3. Ich wollte den Erfolg nicht klein Reden Mir ging es mehr um den Auschluss der nicht Thüringer, Sachen und Anhaltiner. Ich denke die wissen eh nix davon. Und ja ist richtig, die unter 16 Jährigen müsste man raus rechnen. Kein Plan wie viele das sind 1 Million ?
  4. Das würde ich nicht sagen, bspw die Sendung Hier ab Vier ist meines Wissens in ganz Deutschland sehr beliebt. Zudem schauen viele ältere Menschen auch Sendungen der anderen Anstalten, bspw Volksmusik/Schlager Enthusiasten. Im Prinzip sind die 3. doch alle über Sat und Kabel verfügbar. Und ich denke dass es da genügend potenzielle Zuschauer gibt. Gibt ja auch Leute, die in Brandenburg lieber Jump als Radioeins hören, was ich persönlich nun gar nicht verstehen kann. Aber ist nun mal so. Mein Opa hat übrigens früher immer Abendschau vom RBB geguckt, weil er wissen wollte was in der Stadt los ist, in der ich lebe.
  5. Hat sich mal jemand da durchgeklickt? Die Anmeldeprozedur fragt u.a. die Postleitzahl des Wohnortes, Familienstand, höchster Abschluss, derzeit ausgeübte Tätigkeit ab. Danach hatte ich keine Lust mehr, testweise da weiterzuklicken. Meine Penislänge geht niemanden was an. Wäre vielleicht auch noch abgefragt worden. Im Ernst: wer halbwegs bei Trost ist, gibt in solchen Fällen nichts sinnvolles an. Wer garantiert, dass mit den Angaben außerhalb der Umfragen nichts weiter evranstaltet wird. Und da man die Angaben zum besseren Verständnis der Antworten auf die Umfragen auswerten möchte, erwarte ich hier schon von Anfang an also sehr wackeliges Fundament. Na, schauen wir mal, mit welchen Ergebnissen sie uns künftig so beglücken.
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