Medienaufsicht: BSkyB darf Sendelizenz behalten

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Aufatmen bei Pay-TV-Anbieter BSkyB: Der Fernsehkonzern darf seine Sendelizenz behalten. Die britische Medienaufsicht Ofcom kam im Rahmen ihrer Überprüfung zu dem Ergebnis, dass keine Gründe für weitere Bedenken vorliegen.

Im Rahmen des Abhör- und Korruptionsskandals im Murdoch-Imperium hatte sich die britische Medienregulierungsbehörde Ofcom genötigt gesehen, auch den Fernsehkonzern einer genauen Prüfung zu unterziehen. Die Experten der Medienaufsicht sollten feststellen, ob der TV-Veranstalter die Anforderungen an seine Zuverlässigkeit erfüllt, um seine Sendelizenz weiterhin zu behalten. Nun hat die Ofcom eine Entscheidung getroffen und am Donnerstag bekannt gegeben, dass sie keine Bedenken mehr gegen den Pay-TV-Anbieter hat.

Laut der Ofcom müsse ein Medienveranstalter „fit and proper“, also finanzstark und möglichst skandalarm, sein, um senden zu dürfen. Nach dem Abhörskandal im Murdoch-Imperium hatte die Medienaufsicht Zweifel an den entsprechenden Qualitäten von Mangement und Gesellschaftern angemeldet und eine Überprüfung eingeleitet. Wenig später hatte der damalige BSkyB-Verwaltungsratschef James Murdoch, Sohn des großen Medienmoguls, seinen Rücktritt bekannt gegeben. [fm]

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  • Medien_Maerkte_Artikelbild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com

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