Medienforum NRW mit positivem Fazit

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Medienpolitische Themen, wie die Regulierung von sozialen Netzwerken, dominierten das diesjährige Medienforum NRW. Das dreitägige Event fand vergangene Woche bereits zum 29. Mal statt.

Im späten Frühjahr treffen sich alljährlich Vertreter der Medien-, Kreativ- und Digitalwirtschaft zum Medienforum NRW und nutzen zahlreiche Branchenevents für Fachdiskussion, Austausch und Networking. Die diesjährige Veranstaltung stiftete wichtige Debatten bespielweise zu Themen wie Hate Speech, Regulierung von Plattformen und Bewegtbildangeboten im Netz.
 
Die 29. Ausgabe mit seiner gemeinsamen Eröffnungsveranstaltung mit der ANGA COM und der Future Zone Summit bildeten einen Rahmen, bei dem unter anderem der Sommer Branchentreff der Film- und Medienstiftung NRW und die Verleihung des siebten Webvideopreis Deutschland stattfand.

Bei dem neuen Gesprächs-Format „One-on-One“ diskutierten jeweils zwei Experten 20 Minuten lang im direkten Austausch ein medienpolitisches Top-Thema. Innerhalb der Diskussion „Wer zügelt den Hass im Netz?“ betonte Dr. Tobias Schmid, Direktor der Landesanstalt für Medien NRW (LfM) in seiner Keynote, es gäbe „keine Alternative als gegen die zunehmende Rücksichtslosigkeit anzukämpfen. Nur so können wir die Freiheit und den demokratischen Charakter des Netzes erhalten.“

Schmid kündigte an, dass die Behörden die Zusammenarbeit bei diesem Thema enger abstimmen werden. Beispielsweise Social Media-Unternehmen ständen aber auch selbst in der Pflicht, ihre Aktivitäten transparent zu machen und vor allem auch gegen Fake News und strafrechtlich relevante Inhalte engagierter vorzugehen.

Darüber hinaus fand erstmalig der Future Zone Summit statt. Über 300 Vertreter der Medien-, Kreativ- und Digitalwirtschaft kamen zusammen, um die großen Herausforderungen durch Digitalisierung und Konvergenz zu diskutieren. Am ersten Tag stand das Thema Erzählen im digitalen Zeitalter im Vordergrund.

Internationale Experten gaben in Keynotes und Case Studies Einblicke in die Welt des transmedialen Erzählens. Ian Forrester gab Einblicke in den Einsatz von „perceptive media“ bei der BBC. Außerdem diskutierte Moderator Jochen Voß mit Michael Brink (LAVAlabs Moving Images), Nils Hartmann (Parasol Island), Tobias Schiwek (UFA LAB) und Daniel Wagner (Monokel) zum Abschluss der Veranstaltung, wie aus einer Idee eine transmedial erfolgreiche Geschichte entsteht. [bey]

Bildquelle:

  • Medien_Maerkte_Artikelbild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com

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