Megaupload: Anwälte fordern Einstellung der Klage

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Der Gründer des Online-Dienstes Megaupload hat nach Meinung seiner Anwälte keine Urheberrechtsverletzungen zu verantworten, da sein Unternehmen nur im Ausland operiere und somit amerikanisches Recht nicht greife. Daher soll die Klage gegen Schmitz und Megaupload fallen gelassen werden.

Wie die Anwälte von Kim Schmitz erklärten, hätte die USA keine rechltiche Handhabe in dem Fall, da die verwendeten Server in Hongkong stünden, berichtete das Internetportal „Cnet“ am Mittwoch. Weder verfüge Megaupload aktuell über eine Niederlassung in den USA, noch hätte es früher ein Büro in den Vereinigten Staaten gegeben, wurden die Rechtsvertreter zitiert. Daher könne die USA kein Strafurteil gegen Schmitz erlassen.

Zwar sei die diesbezügliche Gesetzeslage in Fällen, welche in den USA ansässige Firmen involvieren, klar. Aber im Fall von nur im Ausland operierenden Unternehmen, ohne jegliche Niederlassung in den USA, herrsche keine genaue rechtliche Festschreibung. Somit könne auch das amerikanische Rechtssystem nicht greifen. Bei Megauplaod konnten Nutzer Dateien auf Internet-Server hochladen undfür andere bereitstellen. Die Plattform wurde nicht nur fürurheberrechtlich geschützte Daten, sondern auch für andere digitaleInhalte genutzt. [rh]

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27 Kommentare im Forum

  1. AW: Megaupload: Anwälte fordern Einstellung der Klage würde ich auch so sehen. Aber, wetten dass die Amis sich den Dicken krallen und in den USA vor Gericht stellen? Das gleiche Schicksal wird Assange erleiden.
  2. AW: Megaupload: Anwälte fordern Einstellung der Klage das könnte richtig peinlich für die USA werden. Ganz groß verkünden, dass man Megaupload gestürzt hat und andere Plattformen angst haben müssten und nun könnte es passieren, dass keiner bestraft wird und es megaupload in ein paar Monaten wieder geben könnte ....lol Mr Schmitz war halt schlauer als die Typen von Kino.to, wenn er freigesprochen wird.
  3. AW: Megaupload: Anwälte fordern Einstellung der Klage Kaum zu glauben, aber "he is back"... Megaupload-Prozess: Mega-Comeback für Kim Schmitz - Digital | STERN.DE Neues Projekt "Megabox". Zitat Stern: "Die Plattform soll es Künstlern in Do-it-yourself-Manier ermöglichen, direkten Kontakt mit ihren Hörern aufzunehmen. 90 Prozent der Einnahmen sollten den Musikschaffenden zugutekommen, die restlichen zehn Prozent in die Tasche des Kieler Jung wandern. Die Labels würden - wie sollte es anders sein - bei Schmitz' Portal leer ausgehen. Und diesmal sei alles völlig legal, verspricht der kolossale IT-Mann."
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