Mehrzahl der deutschen Smartphone-Nutzer nur mit 3G unterwegs

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Weltweit soll der neue Mobilfunkstandard 5G eingeführt werden. Auch in Deutschland soll ein entsprechendes Netz aufgebaut werden, die Lizenzen dafür sind bereits versteigert – währenddessen surft man hierzulande größtenteils noch mit 3G.

81,4 Prozent der Mobilfunkkunden in Deutschland haben kein 4G-Abonnement oder die LTE-Dienste auf ihrem Smartphone deaktiviert. Dies hat eine Untersuchung von Opensignal ergeben.

Laut der Bundesnetzagentur existierten in Deutschland bis Ende 2018 107.5 Millionen aktive SIM-Karten. Davon waren lediglich 50.5 Millionen 4G/LTE SIM-Karten. Also nutzt ungefähr die Hälfte der Besitzer schon jetzt nicht den schnelleren 4G/LTE-Zugang.

Dabei wohnt die Mehrzahl der Nichtnutzer in Gebieten, in denen es eine gute 4G-Abdeckung gibt. Nur drei Prozent haben keinen LTE-Empfang. Diese reinen 3G-Nutzer erlebten eine langsamere Download-Geschwindigkeit und waren häufig überhaupt nicht mit einem mobilen Datennetz verbunden.

Dagegen verbrachten 4G-Nutzer laut der Opensignal fast 90 Prozent ihrer Zeit damit, entweder mit 4G oder 3G verbunden zu sein.[jrk]

Bildquelle:

  • Mobilfunkantenne: © bluedesign - stock.adobe.com

35 Kommentare im Forum

  1. Deutschland einig Schnäppchen Land. Die Leidensfähigkeit der deutschen Schnäppchenjäger ist hoch, sollte mind. hier im Sky Forum bekannt sein.
  2. Klar ist Deutschland ein "Schnäppchenland", aber man darf die Frage stellen, warum Verträge, die ohnehin nach einem bestimmten Datenvolumen gedrosselt werden, nicht automatisch LTE enthalten.
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