MGM: Investor Icahn verlängert Fusionsangebot an Lionsgate

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Noch immer ist Zukunft des angeschlagenen Filmstudios MGM ungewiss. Der Plan, das Studio mit Lionsgate fusionieren zu lassen, hat bisher zu keinem Ergebnis geführt. Deshalb gibt Großinvestor Carl Icahn den Gläubigern nun mehr Bedenkzeit.

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Das traditionsreiche Hollywood-Filmstudio Metro Goldwyn Mayer hat mit einem Schuldenberg von rund 3,7 Milliarden US-Dollar zu kämpfen. Nachdem bereits mehrere Investitions-Modelle scheiterten, drängen Gläubiger auf eine Lösung. Aktuell entscheiden sich die Geldgeber zwischen einer Insolvenz des Unternehmens oder einer Geschäftszusammenführung mit Lionsgate, an der besonders Großinvestor Carl Icahn interessiert ist.

Icahn, der Aktienanteile sowohl bei MGM als auch Lionsgate besitzt, hatte in der vergangenen Woche angekündigt, rund 963 Millionen Dollar der MGM-Schulden selbst zu übernehmen, wenn Gläubiger sich schnell über eine Fusion der beiden Unternehmen einig werden. Icahn gab den Entscheidungsträgern Zeit bis Freitagnacht (Ortszeit), um sich für ein Modell zu entscheiden (DIGITAL FERNSEHEN berichtete).

Bisher konnten sich die Gläubiger des Filmstudios allerdings noch nicht auf ein Modell einigen, wie die „Los Angeles Times“ am Samstag berichtete. Deshalb reagierte der 74-Jährige Milliardär und gab den Entscheidungsträgern mehr Zeit: Die Gläubiger, zu denen Banken wie JP Morgan Chase gehören, sollen sich bis zum 1. November über ein MGM-Geschäftsmodell entscheiden. Eine Fusion mit Lionsgate würde den Geldgebern eine Aktienmehrheit an dem neuen Unternehmen geben. [dm]

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