Milliardendeal: Übernahme von niederländischem Kabelbetreiber

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Der drittgrößte niederländische Kabelnetzbetreiber Casema soll von Warburg Pincus und Cinven übernommen werden.

Wie die britische Financial Times am Samstag berichtete, seien entsprechende Verhandlungen am Sonnabend angeschlossen worden.

Die Übernahme soll für 2,1 Milliarden Euro über die Bühne gehen, also mehr als dreimal so viel als die Carlyle Gruppe und Providence Partners im Januar 2003 für Casema gezahlt hatten.
 
Warburg Pincus und Cinven sollen mit ihren Angebot Mitbieter wie die australische Macquarie Bank, UPC Netherlands und BC Partners, eine Konkurrenzfirma, ausgestochen haben, berichtet das Blatt weiter und beruft sich dabei auf Insider-Kreise. Warburg Pincus gehört bereits Multikabel, ein konkurrierendes niederländisches Kabelunternehmen. Cinven und Altice, ein Kabelbetreiber, besitzen gemeinsam UPC France, das sie letztes Jahr von Liberty Global erworben haben. Die Carlyle Gruppe und Providence Partners, ein konkurrierendes Investmentunternhemen, kauften Casema gemeinsam von France Telecom im Januar 2003 für 665 Millionen Euro. Jedem Partner gehört 46 Prozent an Casema, während GMT Communications Partners, eine unabhängige Investmentfirma, acht Prozent Anteil besitzt.
 
Casema liefert Fernsehen, Internet und Telefonie an seine 1, 4 Millionen Kunden in Städten wie Den Haag, Utrecht und Breda. [sch]

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  • Medien_Maerkte_Artikelbild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com

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