Netflix: Über eine Million Abonnenten in Kanada

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Die Onlinevideothek Netflix wächst weiter: In Kanada zählt das Unternehmen mittlerweile eine Million Abonnenten. Das Videoportal war erst im September 2010 in Kanada gestartet.

Die Millionen-Marke sei im vergangenen Monat erreicht worden, teilte Netflix am Montagmittag (Ortszeit) in einer Erklärung mit. Die einmillionste Abonnentin sei Amanda Bell James aus der kanadischen Provinz Manitoba. Als Dank habe sie ein lebenslanges Gratis-Abo erhalten. Der US-Anbieter Netflix war erst im September 2010 ins benachbarte Kanada expandiert. Aktuell verzeichne die Plattform laut eigener Aussage über 25 Millionen Kunden in Nordamerika.



Dabei soll es allerdings nicht bleiben. Im Juni hatte Netflix bekannt gegeben, noch in diesem Jahr in 43 südamerikanische Länder expandieren zu wollen. Bereits im ersten Quartal 2012 wolle das Unternehmen seine Dienste schließlich auch in Großbritannien und Spanien anbieten (DIGITAL FERNSEHEN berichtete).



 



Netflix hat sich bereits zu einem starken Rivalen für klassische Videotheken und auch Fernsehsender entwickelt. Das Streaming-Angebot ist über zahlreiche internetfähige TV-Geräte, Blu-ray-Player und Spielekonsolen verfügbar. Unter anderem wird die Pleite der größten amerikanischen Videotheken-Kette Blockbuster auf die Online-Konkurrenz von Netflix zurückgeführt.



[dm]

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11 Kommentare im Forum

  1. AW: Netflix: Über eine Million Abonnenten in Kanada Netflix funktioniert, weil es eine Flatrate ist. In Deutschland funktioniert nichts vergleichbares, weil alles dort pro Film kostet. Zumal pro Film mehr, als Netflix als Flatrate pro Monat für alles.
  2. AW: Netflix: Über eine Million Abonnenten in Kanada Ich denke auch Flat wäre die Lösung. Dann braucht man kein böses Rapidshare mehr.
  3. AW: Netflix: Über eine Million Abonnenten in Kanada Ich fass das immer gerne als Gierstau bei den Rechteverwertern zusammen. Ist mir noch in keinem anderen Land aufgefallen, wie sehr doch in Westeuropa abgezockt wird. Kassiert auf Spitzenniveau und die Gegenleistung, also der gelieferte Content, erinnert dann an das notwendige Übel auf das es zu verzichten gilt. Sind die Maxdome & Co. Filme immer noch in Kampfbitratenqualität? Kein Wunder, dass abgefilmte und verwackelte Filmaufnahmen aus Kinos so gut gehen, sind sie doch qualitativ den legalen Filmportalen um Welten überlegen.
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