Neue Finanzplanung von ARD, ZDF und Co. – 84 Millionen fehlen

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten von ARD, ZDF, Arte und Deutschlandradio haben am heutigen Dienstag (30. April 2013) ihre Finanzplanung bis Ende 2016 bei der KEF angemeldet. Demnach ergibt sich trotz Sparmaßnahmen ein Fehlbetrag von 84 Millionen Euro. Unklar ist allerdings, ob für den Ausgleich eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags nötig ist.

Wie die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ARD, ZDF, Arte und Deutschlandradio am Dienstag bekannt gaben, haben diese der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) ihren Finanzbedarf für die Jahre 2013 bis 2016 angemeldet. Für die Rundfunkanstalten ergibt sich demnach für den entsprechenden Zeitraum ein ungedeckter Betrag von 84 Millionen Euro.
 
Dies sei jedoch die niedrigste Anmeldung in der Geschichte des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland und zugleich ein Wert, der unterhalb der allgemeinen Teuerungsrate liege. Möglich werde dies vor allem durch die umfassenden Sparmaßnahmen der Rundfunkanstalten.

Aufgrund der Umstellung auf den neuen Rundfunkbeitrag, die zum 1. Januar 2013 erfolgt ist, würden sich jedoch bei der aktuellen Finanzplanung gewisse Unsicherheiten ergeben. Daher sei aktuell noch unklar, ob für eine Ausgleichung des Fehlbetrags von 84 Millionen Euro eine Erhöhung der monatlichen Beitragshöhe erforderlich sein wird. Klar ist jedoch, dass der Rundfunkbeitrag mindestens bis Ende 2014 stabil bleiben wird. [ps]

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219 Kommentare im Forum

  1. AW: Neue Finanzplanung von ARD, ZDF und Co. - 84 Millionen fehlen Die 84 fehlen nicht, man ist nur nicht bereit, sie einzusparen.
  2. AW: Neue Finanzplanung von ARD, ZDF und Co. - 84 Millionen fehlen keine CL und schon hat man 54 mio gespart...
  3. AW: Neue Finanzplanung von ARD, ZDF und Co. - 84 Millionen fehlen Ich finde es eine Unverschämtheit, was die sich erlauben. Sollen die doch paar Wellen und Programme zusammenlegen, dann könnte man auch schon was einsparen. Der Rundfunk hat doch nichts mit den Lebenshaltungskosten zu tun, die bekommen schon genügend Geld. Warum geben die nicht einfach nur das aus, was sie auch tatsächlich einnehmen. Das ist auf jeden Fall mehr als ausreichend.
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