Obermann will Teile von T-Systems verkaufen

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Bonn – Der neue Telekom-Chef Rene Obermann will offenbar alle Teile der Telekom-Tochter T-Systems verkaufen, die nicht unmittelbar in den Bereich der Telekommunikation fallen.

Die Haupteigentümer des Unternehmens, der Bund und der US-amerikanische Finanzinvestor Blackstone unterstützen Obermann bei diesem Vorhaben, weiß die Süddeutsche Zeitung aus Unternehmenskreisen zu berichten. T-Systems ist derzeit in zwanzig Ländern vertreten und verzeichnete 2005 einen Umsatz von rund 13 Milliarden Euro.

Blackstone soll sich Presseberichten zufolge für eine Trennung vom Großkundengeschäft „Enterprise Services“ (ES) von T-Systems, ausgesprochen haben. In Enterprise Services sei das Geschäft mitTelekom-Kunden wie EADS, WestLB und Daimler-Chrysler gebündelt. Als mögliche Bieter gelten nach diesen Informationen Atos Origin, EDS und HP. Wird der Verkauf zügig durchgeführt, könnte der neue Telekom-Vorstand Rene Obermann die Börse von seiner Handlungsfähigkeit überzeugen und damit den Aktienkurs nach oben treiben, hieß es. [sch]

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