Österreich: Fördermodell für DVB-T vorgestellt

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Wien – Bei unseren österreichischen Nachbarn fällt der Startschuss für das digitale Antennenfernsehen im Herbst dieses Jahres – im Gegensatz zu deutschen Landen soll es für Endverbraucher Anreize geben, auf den neuen Empfangsweg umzustellen.

Die Rundfunk- und Telekom-Regulierungs Gmbh RTR arbeitet momentan ein Fördermodell aus, schreibt Die Presse.

Derzeit sieht es so aus, dass insgesamt 100 000 der MHP-tauglichen Set-Top-Boxen, die ab Herbst in den österreichischen Handel kommen, mit je 30 Euro subventioniert werden sollen. Gut für jene Endkunden, die sich frühzeitig für die neue digitale Technik entscheiden und sich einen DVB-T-Receiver zulegen wollen. Mit dieser Zahl würde eine „kritische Masse am Markt“ erreicht, die dazu führen könnte, den Preis der Decoder auf ein erträgliches Maß zu drücken – auch für jene, die nicht in den Genuss der Förderung kommen. Derzeit wird mit Kosten von zwischen 90 und 140 Euro pro MHP-Box gerechnet, so Die Presse weiter.
 
Unterstützung bei der Neuanschaffung dürfen sich auch gebührenbefreite Haushalte erhoffen: Es ist geplant, diesen einmalig einen 50 Euro-Gutschein für die Neuanschaffung zur Verfügung zu stellen. Denn: Wer nicht über Kabel oder Digital-Satellit fernsieht und sich keine Set-Top-Box zulegt, der wird langfristig weder den ORF noch ATVplus empfangen können. [mg]

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  • Medien_Maerkte_Artikelbild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com

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