Österreich: Niedrige Schwarzseher-Quote

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Wien – Das österreichische Pendant zur deutschen GEZ, der Gebühren Info Service GIS, konnte im vergangenen Jahr die Quote der Schwarzseher auf vier Prozent reduzieren.

Die 100prozentige Tochter des ORF verzeichnete zum Jahresende 2005 3 249 444 angemeldete Teilnehmer.

Das bedeutet gegenüber dem Jahr davor eine Zunahme um 68 750 Haushalte (2004: 3 180 694). Die positive Teilnehmerentwicklung um mehr als 370 000 Kunden seit dem Jahr 2000 bedeutet eine Reduktion des Schwarzseheranteils in privaten Haushalten auf vier Prozent oder 120 000 nicht gemeldete, bewohnte Haushalte per Jahresende 2005. Damit liegt Österreich bereits um drei Prozent unter dem europaweiten Durchschnitt von sieben Prozent. Zurückzuführen ist diese gute Quote auf die umfassende Aufklärung der Zuschauer und regelmäßige Informationskampagnen, teilte die GIS mit.
 
Die Zahl der gebührenbefreiten österreichischen Haushalte blieb im abgelaufenen Jahr fast unverändert. Waren im Jahr 2004 335 479 Haushalte von der Zahlung der Rundfunkgebühren befreit, so stieg die Zahl geringfügig auf 336 244 Haushalte an. Die deutsche Gebühreneinzugszentrale dagegen muss sich mit einer Vielzahl von Gebührenbefreiungen auseinandersetzen, da die GEZ und nicht mehr die Sozialämter für die Gebührenbefreiung zuständig sind.
 
Rund zwei Drittel der von GIS eingenommenen Beträge erhält der ORF zur Erfüllung seines öffentlich – rechtlichen Auftrages. [mg]

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