ORF spart auch am Programm

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Wien – Aufgrund der hohen Investitionskosten in das Handy-TV DVB-H und die hohen Sportkosten muss der ORF sparen. Weil gleichzeitig die Werbeeinnahmen wegbrechen, treffen die Sparmaßnahmen auch das Programm.

Laut Berichten der „Presse“ sollen die ORF-Programmverantwortlichen einen zweistelligen Millionenbetrag einsparen. Zuerst dürfte das Society-Magazin „Szene“, welches ein junges Publikum ansprechen sollte, eingestellt werden. Mit mageren Zuschauerzahlen zwischen 83 000 und 133 000 ist das Programm als gescheitert anzusehen.

Mit „Wie bitte“ dürfte das zweite jugendliche Programm auf dem Prüfstand stehen. Hier droht die Verwässerung zu einem wöchentlichen Format. Darüber hinaus soll laut der „Presse“ bei Außenproduktionen, Übertragungen von Opern, Festivals, Galas und Gottesdiensten gespart werden. Selbst Help-TV wird im Februar eingestellt. TW1 sei von den Sparmaßnahmen jedoch nicht betroffen.
 
Der ORF beklagte in der Vergangenheit die hohen Investitionskosten in das digitale Antennenfernsehen DVB-T und die Ausgaben für den Start des Handy-TVs DVB-H. Dazu kommen noch die Kosten für die HDTV-Technologie, die bis zur EM 2008 anfallen werden. [lf]

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  • Medien_Maerkte_Artikelbild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com

14 Kommentare im Forum

  1. AW: ORF spart auch am Programm Hmm, Handy-TV, wer es denn unbedingt braucht. Hauptsache sparen was das Zeug hält. Auch ganz wichtig dass bei jugendlichen Programmen gespart wird, dann schaut bald gar niemand mehr den ORF.
  2. AW: ORF spart auch am Programm Wenn ich sowas schon lese... der ORF pulvert sein Geld in zum scheitern verurteilte Technologien wie DVB-H oder MHP (bei DVB-T) und spart dafür beim Programm! Super gemacht!
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