Paramount will Geoblocking beim Pay-TV kippen

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Im Geoblocking-Streit macht Paramount Pictures nun den Zuschauern Zugeständnisse. Das US-Filmstudio will sich für eine Abschaffung von Geoblocking bei Pay-TV-Sendern einsetzen.

Im Streit um das sogenannte Geoblocking will das Filmstudio Paramount Pictures Verbrauchern in Europa leichteren Zugang zu seinem Angebot einräumen. Damit reagiert Paramount auf wettbewerbsrechtliche Bedenken der EU-Kommission, wie die Brüsseler Behörde am Freitag mitteilte. Sie hatte im vergangenen Jahr moniert, dass Kunden des Bezahlsenders Sky UK außerhalb von Irland und Großbritannien nicht auf bestimmte Filme und Sendungen zugreifen können (Geoblocking). Grund seien möglicherweise unzulässige Vereinbarungen zwischen dem Sender und Paramount.

Die nun vorgeschlagenen Zugeständnisse von Paramount betreffen die Lizenzbedingungen des Studios. Wenn sie umgesetzt werden, dürfte Paramount nicht mehr von Sendern verlangen, dass sie das Programm für Abonnenten etwa außerhalb Großbritanniens und Irlands einschränken.
 
Eine Hürde könnten aber nationale Urheberrechtsbestimmungen bleiben. So kann es weiterhin Probleme für Kunden geben, die das Angebot über das Internet nutzen. Interessenten haben nun die Möglichkeit, zu Paramounts Angebot Stellung zu nehmen, bevor die Kommission es akzeptiert.
 
Brüssel geht aus ähnlichen Gründen gegen fünf weitere Filmstudios vor. Die Untersuchungen zu Disney, NBC Universal, Sony, Twentieth Century Fox und Warner Bros sind allerdings noch nicht abgeschlossen.  [dpa/kw]

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7 Kommentare im Forum

  1. Finde es vorbildlich, dass Paramount Pictures das abschaffen will. Allerdings müsste auch die entsprechende Anbietern grünes Licht geben.
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