PC-Markt schrumpft 2022 um rund zehn Prozent

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Quoten Diagramme, Geldscheine, Lupe; © Sergey Nivens - stock.adobe.com
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Die PC-Markt wird in diesem Jahr nach dem Corona-Boom laut Berechnungen von Marktforschern um fast zehn Prozent schrumpfen.

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Für das Geschäft braue sich ein „perfekter Sturm“ aus geopolitischen Turbulenzen, hoher Inflation, Währungsschwankungen und Lieferengpässen zusammen, sagte Ranjit Atwal von der Marktforschungsfirma Gartner am Donnerstag.

Im vergangenen Jahr war der PC-Absatz nach Berechnungen von Gartner noch um 11 Prozent auf 342 Millionen Notebooks und Desktop-Rechner gestiegen. Für dieses Jahr rechnen die Analysten mit einem Rückgang um 9,5 Prozent auf 310 Millionen Geräte.

Das Minus komme vor allem aus dem Verbrauchergeschäft, das nach Gartner-Prognosen um gut 13 Prozent schrumpfen wird. Im Geschäft mit Unternehmen erwarten die Marktforscher einen Rückgang um 7,2 Prozent.

In der Pandemie mit dem verstärkten Arbeiten und Lernen von zuhause aus erlebte der PC-Markt, der mit dem Vormarsch der Smartphones kräftig Federn lassen musste, eine Renaissance. Zuvor reichte oft nur ein PC pro Haushalt, in der Corona-Zeit brauchten plötzlich mehr Familienmitglieder eigene Computer. Unternehmen stiegen im großen Stil von Desktop-Rechnern auf Notebooks um, zum Beispiel um Mitarbeiter ins Homeoffice zu schicken. Die erhöhte Nachfrage trug zu Engpässen bei Chips und anderen Komponenten bei. Auch verschob sich durch die Entwicklung die Nachfrage noch stärker von Desktop-Computern zu Laptops.

Beim Verkauf von Smartphones mit dem superschnellen 5G-Datenfunk rechnet Gartner für dieses Jahr noch mit einem Zuwachs um 29 Prozent auf 710 Millionen Geräte. Das liege jedoch deutlich unter der Schätzung von 47 Prozent Wachstum zu Jahresbeginn. Ein Auslöser sei die Abschwächung des Geschäfts in China, wo Gartner einen Rückgang um 2 Prozent erwartet – nach einem Sprung von 65 Prozent im vergangenen Jahr.

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122 Kommentare im Forum

  1. Ich wollte eigentlich auch meinen Laptop durch einen "Mini-PC" ersetzen. Nachdem ich mir so einen gekauft und zum ersten Einrichten am Fernseher (weil ich noch keinen Monitor habe) angeschlossen hatte, entschloss ich mich aber, ihn dort zu lassen und als "Home Theater-" bzw "Wohnzimmer-PC" zu benutzen. Also musste ich mir noch einen zweiten als Laptop-Ersatz kaufen . Da bin ich aber noch nicht zum Einrichten gekommen bzw frag ich mich, ob ich ihn überhaupt noch brauche :whistle:.
  2. Kommt ganz darauf an, für was man diese Dinger überhaupt benötigt. Ich hatte diesbezüglich auch mal so einen "unbedingt haben wollen" Impuls. Hier werkelt nun aber auch schon wieder seit 5 Jahren immer noch mein vom Gebrauchtmarkt stammendes Latitude E6430 (aus dem zweiten Halbjahr 2013).
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