Philips: Naher Osten als Wachstumsmarkt

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Dubai – Der niederländische Philips-Konzern sieht seine Geschäfte in der Region Afrika und Naher Osten (MEA) auf gutem Weg.

Das Unternehmen ist zuversichtlich, den Umsatzzuwachs vom vergangenen Jahr in der Region – plus 35 bis 40 Prozent – auch im laufenden Jahr wiederholen zu können. Ähnlich positiv soll es auch bei den Gewinnen laufen, sagte der Philips-MEA-Verantwortliche Khalid Tuer. Bestens verkaufen sich vor allem in den arabischen Staaten Plasma- und LCD-Fernseher, berichtet die Online-Ausgabe der in Dubai erscheinenden Gulf News.
 
Bei Plasma- und LCD-Fernsehern soll die Zuwachsrate sogar rund 200 Prozent betragen, sagte Tuer. „Schon im nächsten Jahr werden diese Geräte zu Umsatzträgern werden“, betonte Tuer. Auf Märkten wie den Vereinigten Arabischen Emiraten und Saudi-Arabien gebe es schon jetzt eine ansehnliche Nachfrage. Dabei könne die Nachfrage wegen der weltweiten Knappheit an Komponenten wie LCD-Panels oft gar nicht befriedigt werden. Bei entsprechender Lieferfähigkeit könnte sich der Absatz entsprechender Produkte im Laufe das Jahres in der Region verdrei- bis vervierfachen.
 
Auch bezüglich der Geschäftsentwicklung im Iran zeigte sich der Philips-Manager optimistisch. Der Konzern habe hier einen guten Importeur, der der Marke mehr Aufmerksamkeit garantiere. Im Irak habe Philips bisher vor allem „ad-hoc-Business“ geleistet. Ein strategisches Vorgehen sei hier erst dann möglich, wenn sich die Situation verbessert habe. (pte)[fp]

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