Preisdrücker der Premiere-Aktie geben nach

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Nachdem große deutsche Fondsgesellschaften versucht hatten, den Preis der Premiere-Aktie zu drücken, geben diese nun nach und zahlen Preise am oberen Rand der Spanne.

„26 Euro bis 27 Euro, mehr sollte man aus unserer Sicht nicht zahlen“, zitiert die Financial Times Deutschland Fondsmanager Marcus Stigler von der Deka. Eine andere große Gesellschaft, die ungenannt bleiben wollte, würde sogar bis zu 28 Euro zahlen. Premiere kann damit seine Preisvorstellungen durchsetzen. Der Sender bietet die Aktien in einer Spanne von 24 Euro bis 28 Euro an.
 
Der Ansturm auf die Aktien des Bezahlsenders Premiere vor dem Börsengang am 9. Märzist immens. „Wir könnten alles am oberen Rand verkaufen“, sagte ein beteiligter Banker in der Financial Times Deutschland. „Es gibt massives Interesse auch von Privatanlegern.“ In Finanzkreisen hieß es, die Emission sei dreifach überzeichnet.
 
Der Bezahlsender, der bereits mit Fernsehwerbung Privatanleger zum Börsengang lockt, verspricht sich durch die Ausgabe neuer Aktien mehrere hundert Millionen Euro, mit denen das Unternehmen Schulden zurückzahlen will. Die rund 3,25 Millionen Abonnenten sollen beim Gang auf das Parkett bevorzugt werden. Der Börsengang von Premiere wird voraussichtlich der größte seit dem der Postbank im Sommer 2004.
 [mg]

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  • Medien_Maerkte_Artikelbild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com

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