Premiere-Aktien geben um acht Prozent nach

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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München – Die Achterbahnfahrt an der Börse geht für Premiere-Aktienbesitzer weiter. Derzeit liegt die Premiere-Aktie bei 16,05 Euro.

Damit reagiert die Börse skeptisch auf die Ankündigung des Premiere-Vorstandsvorsitzenden Georg Kofler, der heute früh verlautbaren ließ, dass er seine Premiere-Anteile veräußern wird (DIGITAL FERNSEHEN berichtete).

Vor allem die Ansage, sich nur mit ungefähr zehn Millionen Euro wieder an dem Pay-TV-Konzern beteiligen zu wollen, lässt Spekulationen um die Zukunft von Premiere aufkommen, vor allem nachdem seit letzter Woche die Arena-Mutter Unity Media 16,7 Prozent der Premiere-Anteile hält.
 
Das Aktienpaket dürfte Kofler laut derzeitigem Aktienkurs 182 Millionen Euro einbringen, wovon der Premiere-Manager nach eigenen Angaben ein Darlehen an andere Investoren zurückzahlen müsste. Die Entscheidung, seine Aktien nach der umfassenden Vermarktungseinigung mit Arena verkaufen zu wollen, dürfte Kofler bei derzeitigem Aktienstand mehr als 20 Millionen Euro extra einbringen. Denn vor der Einigung wurden Premiere-Aktien noch zwischen 14 und 15 Euro gehandelt, womit Koflers Anteile damals 159 Millionen Euro wert waren. [lf]

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  • Medien_Maerkte_Artikelbild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com

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