Premiere gründet neue Gesellschaft für Pay-per-View-Geschäft

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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München/Potsdam – Die Premiere On Demand GmbH soll als Premiere-Tochter zukünftig alle Abrufdienste bündeln. Derzeit ist noch die Premiere Fernsehen GmbH für für den Pay-per-View-Dienst „Premiere Direkt“ verantwortlich.

Die Genehmigung für die Umstrukturierung hat Premiere am Mittwoch von der Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK) erhalten.

Premiere Direkt bietet jederzeit bis zu 20 aktuelle Filme oder Konzertveranstaltungen im Near-Video-on-Demand-Verfahren zum Abruf an. Das bedeutet, dass die Programme in kurzen zeitlichen Intervallen als Datenströme über das Play-Out-Center ausgespielt werden. Die Programme werden zu einer von Premiere vorgegebenen Startzeit freigeschaltet; im Regelfall können sie jeweils zur halben und vollen Stunde von den Kunden abgerufen werden. Der Preis für einen Hollywood-Film beträgt drei Euro. [lf]

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5 Kommentare im Forum

  1. AW: Premiere gründet neue Gesellschaft für Pay-per-View-Geschäft Würde mich nicht wundern, wenn Premiere von der neuen GmbH demnächst Anteile verkauft, um die BuLi-Kriegskasse weiter zu füllen. Allerdings dachte ich, dass die Direktfilme von einer externen Firma gehändelt werden, die auch für Kabel Deutschland die Selct Kino Geschichte betreut.
  2. AW: Premiere gründet neue Gesellschaft für Pay-per-View-Geschäft Wenn die großen amerikanischen Filmstudios an dieser neuen Gesellschaft 49 % der Anteile in jeweils gleicher Höhe erwerben würden, dann müsste Premiere für die Direkt-Filme doch keine Lizenzgebühren mehr beahlen, oder? Premiere und die amerikanischen Filmstudios würden nur noch verdienen.
  3. AW: Premiere gründet neue Gesellschaft für Pay-per-View-Geschäft Passender Name wäre Melkomat. Und ja, auch dann müssen Lizenzgebühren bezahlt werden, weil eine US-Firma hier eine dt. Niederlassung haben muss, um auf dem Markt präsent zu sein. Zumal sonst auch das Kartellamt eingreifen muss.
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