Premiere hält zunächst am Jahresausblick fest

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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München – Die positive Prognose für 2007/2008 bleibt vorläufig unverändert, solange das Kartellamt bei der Premiere-Arena-Vermarktung noch keine Entscheidung getroffen hat.

Laut Premiere sei die Vermarktungskooperation, die es Premiere erlaubt, das Bundesliga-Angebot des Konkurrenten Arena über Satellit als Paket zu vertreiben, für die Jahreszahlen von großer Bedeutung. Sollte das Kartellamt die Kooperation kippen, wird Premiere wohl oder übel seine gesteckten Ziele nicht erreichen können.

Bei der Veröffentlichung der letzten Quartalszahlen im Februar hatte der Münchener Pay-TV-Anbieter erklärt, in diesem Jahr 3,7 Millionen Kunden anzupeilen, um dann 2008 die Vier-Millionen-Marke knacken zu können. Dies sollte sich auch in einer starken Umsatz- und Gewinnsteigerung auswirken.
 
Doch dann kamen die zuvor von Kofler heruntergespielten Differenzen mit dem Bundeskartellamt zum Tragen: Am 18. April hat Premiere nach Gesprächen mit den Kartellwächtern die Vermarktung des Bundesliga-Senders Arena über Satellit bis auf Weiteres eingestellt.
 
Unity Media, Arena und Premiere bemühen sich nun, die Bedenken des Kartellamtes auszuräumen. Die Vertragspartner befinden sich laut Premiere-Angaben derzeit in konstruktiven Verhandlungen. Ziel ist es, spätestens bis zum 31. Mai 2007 ein kartellrechtlich unbedenkliches Modell zu präsentieren. [lf]

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