Premiere-Vorstände verkaufen ihre Aktien

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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München – Aktien im Wert von 800 000 Euro haben Finanzchef Michael Börnicke sowie Programmvorstand Hans Seger nach Angaben der „Financial Times Deutschland“ verkauft.

Die Börse reagierte auf diesen Schritt erschreckt, sodass der Kurs der Premiere-Aktie kurz einknickte, bevor er sich im Laufe des Tages wieder gefangen hat. Premiere beeilte sich zu erklären, dass die beiden Manager ihre Anteile an Premiere aus rein privaten Beweggründen verkauft hätten.

Derartige Veräußerungen geben immer Grund zur Unruhe, vor allem da Premiere seit dem Verlust der Bundesliga-Rechte als übernahmegefährdet gilt. Seit der Vergabe der Bundesligarechte an den Konkurrenten Arena vor einem Jahr ist der Kurs der Premiere-Aktie um die Hälfte eingebrochen.
 
Andererseits kann der Verkauf auch eine Reaktion der beiden Vorstände auf die von Premiere-Vorstandsvorsitzenden Georg Kofler vorangetriebene Umstrukturierung des Pay-TV-Senders sein (DIGITAL FERNSEHEN berichtete). [lf]

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  • Medien_Maerkte_Artikelbild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com

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