Primacom reduziert Verluste

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Mainz/Leipzig – Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2006 blieben die Umsatzerlöse des Kabelnetzbetreibers Primacom mit 57,9 Mio. Euro um 1,8 Prozent unter dem Vorjahresniveau.

Unternehmensangaben zufolge stieg das Betriebsergebnis im ersten Halbjahr 2006 im Vergleich zum Vorjahr von minus 5,5 Mio. Euro auf plus 1,4 Mio. Euro. Dies sei auf deutlich reduzierte Restrukturierungskosten zurückzuführen, teilte die Primacom am Dienstag mit.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) legte in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2006 gegenüber dem Vergleichszeitraum 2005 um 25,2 Prozent auf 23,1 Mio. Euro zu. Damit klettere die Ebidta-Marge von 31,3 Prozent auf 39,9 Prozent.
 
Der Nettoverlust verringerte sich auf 13,5 Mio. Euro, nach 60,1 Mio. Euro im Vergleichszeitraum 2005. In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2006 wurden das Ebidta und das Betriebsergebnis mit 0,8 Mio. Euro Restrukturierungsaufwand sowie mit 2,7 Mio. Euro durch den Start-up von Easy.TV belastet, berichtet das Unternehmen. Der Wegfall der Verluste der veräußerten niederländischen Tochter Multikabel, deutlich reduzierte Restrukturierungskosten sowie der deutlich reduzierte Zinsaufwand infolge der am 5. Dezember 2005 abgeschlossenen neuen Finanzierung der Gesellschaft werden außerdem als Gründe für die Ergebnisverbesserung genannt.
 
Die Anzahl der Umsatz generierenden Einheiten sank um 23 549 oder 2,4 Prozent von 964 043 zum 30. Juni 2005 auf 940 494 zum 30. Juni 2006. Während die Kundenzahlen im analogen Bereich um 3,7 Prozent zurückgingen, legten die Kundenzahlen sowohl im Internet- als auch im Telefoniebereich zu.Die Primacom plane, sich auch weiterhin auf die Steigerung des Umsatzes und Kostenmanagement zu konzentrieren, sowie strebe nach der Verbesserung des Ergebnisses. [sch]

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  • Medien_Maerkte_Artikelbild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com

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