Prix Europa 2011: Produktionen von ARD und ZDF nominiert

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Vom 22. bis 29. Oktober werden bei der Prix Europa 2011 bereits zum 25. mal die besten europäischen Produktionen des Jahres ausgezeichnet. Als deutsche Beiträge gehen unter anderem die ARD-Serie „Weissensee“ und der RBB-Dokumentarfilm „Verlorene Ehre – der Irrweg der Familie Sürücü“ ins Rennen.

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Neben der mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichneten ARD-Serie und dem RBB-Dokumentarfilm sind das Deutschlandradio-Feature „Mein Vater und das liebe Vieh“ und die Online-Serie des ZDF „Wer rettet Dina Foxx?“ für einen Preis nominiert, teilte der Veranstalter am Donnerstag mit.

Unter dem Motto „Celebrating 25 Years of Media Quality – Made in Europe“ konkurrieren fast 240 Produktionen aus rund 40 Ländern um den begehrten Titel „Bestes Europäisches Programm des Jahres“. Neben der Siegertrophäe winkt ein Preisgeld in Höhe von 6000 Euro. Viele der eingereichten Beiträge würden sich mit aktuellen Themen wie Integration, der Finanzkrise oder den politischen Veränderungen in Nordafrika beschäftigen.
 
Zum Jubiläum haben sich einige der wichtigsten europäischen Intendanten zu der in Berlin stattfindenden Veranstaltung angekündigt. Thomas Bellut (ZDF), Ruurd Bierman (Niederlande/NPO), Ingrid Deltendre (EBU), Lauri Kivinen (Finnland/YLE), Rémy Pflimlin (France Télévision), Dagmar Reim (rbb), Lászlo Zsolt Szabó (Ungarn/MTVA) und Roger de Weck( Schweiz/SRG-SSR) werden über die künftigen Herausforderungen für die öffentlich-rechtlichen Medien diskutieren.
 
Ein zentrales Thema des Medienfestivals ist die sich immer schneller drehende Medienwelt, in der Nutzerfreundlichkeit und Qualität mehr und mehr ins Hintertreffen gerieten. Als Gegenbewegung habe sich die sogenannte Slow Media entwickelt, die den Informationsfluss entschleunigen soll. Bereits die Eröffnung des Festivals wird sich mit einem Aufruf des früheren BBC-Journalisten Angus Stickler für Slow Media diesem Schwerpunkt widmen.
 
Bereits seit 25 Jahren treffen sich bei der Prix Europa Autoren, Regisseure, Redakteure, Onlinespezialisten und Produzenten aus ganz Europa.  Festivalleiterin Susanne Hoffman betonte, dass sich die Informationsverbreitung in diesen Jahren zwar grundlegend verändert habe, dies aber nicht im gleichen Maße für Lebensalltag der Europäer gelte. Seit 1987 würden Themen wie Festung Europa. Die Macht der Banken, Islam, Armut und Einsamkeit die Veranstaltung begleiten. [rh]

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  • Medien_Maerkte_Artikelbild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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