Publikumsrat bestätigt Programmschema von ORF 3

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Am Dienstag hat der ORF-Publikumsrat in einer Sitzung über die Änderungen des Jahressendeschemas von ORF Sport Plus und das Programmschema des neuen Informations- und Kulturkanals ORF 3 getagt. Zu den Streitigkeiten über die Sendefrequenzen wurde jedoch nicht Stellung bezogen.

Nach einer Debatte wurde das Jahressendeschema von ORF 3 vom Publikumsrat einhellig mit zwei Stimmenthaltungen angenommen. Während der Sitzung zerstreute der ORF-Generaldirektor Aexander Wrabetz Bedenken, dass mit dem Start von ORF 3 nun weniger Informationsinhalte im Hauptprogramm stattfinden werden: „Es wird nichts aus den Vollprogrammen einer Verspartung zum Opfer fallen.“ Die Tagungsmitglieder gingen jedoch nicht auf die anhaltenden Streitigkeiten um die Satelliten-Frequenz des ORF 3 ein (DIGITAL FERNSEHEN berichtete).

Auch die Änderungen des Jahressendeschemas des 24-Stunden-Sportkanals ORF Sport Plus wurde vom Publikumsrat zur Empfehlung an den ORF-Stiftungsrat einstimmig zur Kenntnis genommen. Zudem wurde das neue ORF-Qualitätssicherungssystem vom Publikumsrat einstimmig positiv bewertet.
 
Der neue Info- und Kultursender ORF 3 soll die Nachfolge des Reise- und Wetterkanals TW 1 antreten und folglich auch dessen Frequenzen übernehmen. Der Sportsender ORF Sport Plus, mit dem sich TW 1 derzeit einen 24-Stunden-Kanal teilt, erhebt allerdings ebenfalls Ansprüche auf den Programmplatz (DIGITAL FERNSEHEN berichtete).
 
Geplant sei, auf ORF 3 jeden Wochentag mit einem eigenen, unverwechselbaren Profilzu versehen. So soll etwa der Donnerstag unter dem Schwerpunkt“Internationales“ laufen. Zur Prime-Time um 20,15 Uhr ist das Magazin“Inside Brüssel“ mit aktuellen EU-Themen vorgesehen. Am Dienstag dreht sich alles um das Thema Kultur. Als Sendergesicht ist Barbara Rett eingeplant, die neben ihrer Sendung„Kultur im Gespräch“ wöchentlich wechselnde Opernproduktionenpräsentieren soll. Mittwochs werde  das Themenspektrum mit Medizin,Religion und Philosophie etwas breiter, so Schöber. [rh]

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