Quartalszahlen: Facebooks Bilanz nach Datenskandal und DSGVO

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Aktuelle Quartalszahlen von Facebook werden diesen Mittwochabend zeigen, ob der Skandal um Cambridge Analytica und die neuen EU-Datenschutzregeln das Geschäft des weltgrößten Online-Netzwerks beeinträchtigt haben.

Facebook selbst hatte im Vorhinein der Bekanntgabe gewarnt, dass die Zahl der monatlich und täglich aktiven Nutzer in Europa im zweiten Quartal voraussichtlich stagnieren oder leicht zurückgehen werde. Auslöser sei, nicht etwa der Datenskandal um Cambridge Analytica, sondern vielmehr die Datenschutz-Grundverordnung der EU, die ab dem 25. Mai greift.

Die massive Kritik, unter die das Online-Netzwerk dadurch geraten war, als Daten von Millionen Nutzern an die Datenanalyse-Firma abgeflossen waren wird jedoch wahrscheinlich auch keinen guten Einfluss auf die Quartalsbilanz gehabt – zumindest indirekt. Denn es dürften mutmaßlich weniger Nutzer aufgrund der Datenschutz-Grundverordnung aus dem sozialen Netzwerk ausgetreten sein, denn des Skandals wegen.

Facebook hatte bisher erklärt, dass die Kontroverse die Nutzung vielleicht nicht beeinträchtigt habe, die Quartalszahlen hingegen womöglich schon. [bey/dpa]

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2 Kommentare im Forum

  1. Nach der DSGVO dachte ich mich bei FB anmelden zu können, um so mehr Synergien zu nutzen. Auf diese werde ich allerdings weiter verzichten, da FB seine Nutzerbedingungen vor wie nach dem Inkrafttreten der DSGVO nicht geändert hat. Dort gibts bedenkliche Sätze die gestrichen gehören. Also was nützt diese neue tolle Verordnung, wenn die die bei FB sind, mit den gleichen schäbigen Nutzerbedingungen den Dienst nutzen und so FB durch Nichtanpassnung an die DSGVO von einer Stagnation oder gar Rückgang im Nutzerflow krakehlt. Es ist doch selbst schuld, wenn es so verstockt steif bleibt und sich nicht bewegen will. Aber auch wenn die DSGVO ein "scharfes Schwert" sein soll, wie es oft gesagt wurde, so sehe ich nicht, dass jemand von den zuständigen Organen FB dazu rügt seine Nutzerbedingungen anpassen zu müssen. Als Text liest sich die DSGVO prima, aber wenn FB & Co dennoch so weiter machen können und nur Besserung geloben, diese aber nicht kontrolliert wird, ist die Ausarbeitungszeit der DSGVO (leider) nicht wert gewesen.
  2. Ich denke mal würde/müsste sich Facebook an die DSGVO halten müsste man Facebook komplett umkremeln oder ganz einstellen. Also lässt man es wie es ist.
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