RBB meldet massives Millionen-Defizit

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Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) hat für das vergangene Jahr ein Defizit von 71,4 Millionen Euro verbucht.

Das geht aus dem Jahresabschluss 2019 des Senders hervor, den der Rundfunkrat am Donnerstag festgestellt hat. Der Fehlbetrag kam laut RBB-Mitteilung im Wesentlichen durch Rückstellungen für die Altersversorgung wegen der andauernden Niedrigzins-Phase zustande.

Der RBB hatte nach eigenen Angaben ursprünglich einen Verlust von 98,9 Millionen Euro für 2019 erwartet. Höhere Beitragseinnahmen und eine sparsame Haushaltsführung hätten bewirkt, dass das Defizit nicht derart hoch geworden sei. Die Erträge aus Rundfunkbeiträgen stiegen gegenüber dem Vorjahr um 17 Millionen Euro auf 419,6 Millionen Euro.

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34 Kommentare im Forum

  1. Ist doch kein Problem, einfach mal schnell die Rundfunksteuer erhöht und dann passt es wieder. Dafür zahl ich gerne
  2. Die öffentlich-rechtlichen Pensionskassen ARD und ZDF mit ihren angeschlossenen Funkhäusern haben also trotz Mehreinnahmen Probleme ? Deshalb werden die bereits geplanten an die Inflationsrate gekoppelten automatischen Beitragserhöhungen nicht mehr lange auf sich warten lassen ... Hand drauf ! Wie sagte doch Wilhelm : " Wir brauchen Geld, Geld, Geld !"
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