RTL Group will besseres Internet für Eltern und Kinder

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Am heutigen Donnerstag (1. Dezember) ist die neue Initiative der Europäischen Kommission zum Schutz und zur Stärkung von Kindern im Internet gestartet. Die RTL Group tritt der Intiative als eines der Gründungsmitglieder bei.

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Im Juli 2011 hatte Neelie Kroes, Vizepräsidentin der Europäischen Kommission, die RTL Group sowie weitere Medien- und Technologieunternehmen eingeladen, an der neuzugründenden „Coalition To Make The Internet A Better Place For Kids“ mitzuwirken, teilte der Medienkonzern am Donnerstag mit.
 
Der Fokus der Initiative liege auf einfachen und leistungsfähigen Berichtsinstrumenten für die Nutzer, altersgerechten Privatsphäreneinstellungen, dem Ausbau der Nutzung von Inhaltekennzeichnungen sowie des Zugangs der Nutzung von elterlichen Kontrollmechanismen und der effektiven Abschaltung jeglicher Kindesmissbrauchs-Inhalte.

„Unsere Sender in ganz Europa zählen auch zu den führenden Online-Akteuren in ihren Märkten“, sagte Gerhard Zeiler, CEO der RTL Group. Insbesondere aus dem Kerngeschäft wisse Zeiler, dass mit großer Popularität von Inhalten stets eine große Verantwortung einhergeht.
 
Der RTL-Manager erklärte außerdem, dass die RTL Group das erklärte Ziel der EU-Kommissarin unterstütze, ein einheitliches Regelwerk für die digitale Welt zu erarbeiten, inbesondere vor dem Hintergrund, dass „Fernsehen immer noch der am stärksten regulierte Mediensektor ist“. Claude Schmit, Geschäftsführer von Super RTL, wird die RTL-Gruppe in der EU-Initiative vertreten.
 
Die „Coalition To Make The Internet A Better Place For Kids“ ist einegemeinsame, freiwillige Initiative als Antwort auf dieHerausforderungen, die aus den vielfältigen Nutzungsweisen der jungenEuropäer in der digitalen Welt erwachsen. Das Ziel ist es,verhältnismäßige und praktische Lösungen für reale Probleme zu finden. „Kinder und ihre Eltern erwarten einfache, transparente und einheitliche Schutzmaßnahmen – unabhängig davon, welche Produkte oder Dienste genutzt werden“, erklärte Kroes die Initiative.

Insgesamt wurden 38 Unternehmen eingeladen, der neuen EU-Initiative beizutreten, darunter auch weitere Rundfunkanbieter wie BBC, Kika, Mediaset, Sky oder TF1 sowie Unternehmen wie Google, Liberty, Nintendo, Sony, Zynga, Facebook oder Microsoft und einige Telekommunikationsanbieter. [mho]

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  • Medien_Maerkte_Artikelbild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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6 Kommentare im Forum

  1. AW: RTL Group will besseres Internet für Eltern und Kinder Ich kann mir schon vorstellen, wie das aussehen wird: - Verbot von AddOns für Internetbrowser, die + die Privatsphäre schützen + Werbung blocken + Skripte verhindern + ... - Verbot des Verlassens der Webseite von RTL, bevor man nicht alle Werbebanner gelesen hat, - ...
  2. AW: RTL Group will besseres Internet für Eltern und Kinder RTL und Kinderschutz? Bald setzt sich Carlsberg für Nüchternheit ein.
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