Saban gibt Ehrenwort: ProSiebenSat.1 bleibt in Bayern

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Unterföhring – Die Senderkette ProSiebenSat.1 soll an ihrem Standort in Unterföhring bei München bleiben und auch bei Übernahme eines ausländischen TV-Investors nicht zerschlagen werden.

US-Unternehmen und ProSiebenSat.1-Besitzer Haim Saban habe zugesagt, dass der Konzern weder umziehen muss noch zerschlagen wird, berichtete das Magazin „Focus“ unter Berufung auf Telefonate, die Saban mit Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber und Wirtschaftsminister Erwin Huber (beide CSU) geführt habe.

„Verlassen Sie sich auf mein Wort. Sie wissen doch, dass es gilt“, wird Saban vom „Focus“ zitierte. Die 2 500 Arbeitsplätze der Senderfamilie seien aktuell gesichert, sagte Saban. Nach dem gescheiterten Verkauf der Sendergruppe an Springer wird damit gerechnet, dass ein ausländischer Investor zum Zuge kommt.
 
Wie der „Focus“ weiter schreibt, wäre der US-Riese General Electric der Wunschkandidat der bayerischen Landesregierung. Zu General Electric gehört der Unterhaltungskonzern NBC Universal. Die GE-Medientochter hatte zuletzt bestätigt, den Kauf des Spielfilmsenders ProSieben zu prüfen. Nach monatelangem Ringen mit den Aufsichtsbehörden hatte Springer die milliardenschwere Übernahme von ProSiebenSat.1 aufgegeben. [mg]

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  • Medien_Maerkte_Artikelbild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com

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