„Sat-Verschlüsselung als Chance ergreifen“

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Leipzig – Auf der Podiumsdiskussion „Pay-TV oder Grundverschlüsselung“ beim FRK-Kabelkongress waren die Befürworter für Astras Entavio deutlich in der Mehrheit.

Der Direktor der Medienanstalt Sachsen-Anhalt, Christian Schurig, brachte es in seinem Statement auf den Punkt: „Digitales Fernsehen wird es in Zukunft ohne Adressierbarkeit nicht geben, darüber muss ich nicht nachdenken.“

Die Öffentlich-Rechtlichen sollten Schurig zufolge Abstand nehmen von ihrer Haltung gegen die Grundverschlüsselung, denn allein damit könnte man einen großen Teil der 3 000 Mitarbeiter der GEZ einsparen und es gäbe keine Schwarzseher mehr.
 
„Wir haben jetzt ein neues Wirtschaftsmodell,“ so Schurig weiter. „Früher wurden die Transportkosten vom Anbieter bezahlt, jetzt vom Endkunden. Man kann aber nicht einfach das analoge Angebot digital übertragen. Für seinen finanziellen Aufwand müssen die Endkunden auch einen Mehrwert bekommen. Denn wenn sie mehr bezahlen sollen, müssen sie auch mehr bekommen.“
 
Um einer Sat-Verschlüsselung schlussendlich zustimmen zu können müssen nach Ansicht Schurigs zwei Punkte erfüllt sein: Alle Unternehmen müssten einen chancengleichen Zugang erhalten und es müsse eine Offenheit bei der Preisgestaltung geben. [fp]

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  • Medien_Maerkte_Artikelbild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com

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