Schweiz: Elektrosmog-Gegner wehren sich gegen Handy-TV

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Kein Handy-TV zur Fußball-EM in der Schweiz? Eine Interessengemeinschaft will gegen die für die Ausstrahlung nötigen Sendeantennen Beschwerde einreichen.

Der Netzbetreiber Swisscom hat für sein geplantes Handy-TV zwei Baugesuche gestellt, um die beiden Sendeanlagen am Zürichberg und am Ulmizberg bei Bern mit Antennen für DVB-H erweitern zu können.

Die Interessengemeinschaft Elektrosmog-Betroffener Gigaherz will in zwei Musterprozessen bis vors Bundesgericht gehen, heisst es auf der Website der IG. Bereits während des Versuchsbetriebs in Bern habe man alarmierende Strahlungswerte gemessen, erklärt Hans-Ueli Jakob von der IG Gigaherz gegenüber Schweizer Medien. „Die Leistung der Handy-TV-Anlagen ist rund zehnmal stärker als die einer normalen Mobilfunkantenne“, so Jakob.
 
„Unsere Sender erfüllen alle Auflagen der Behörden. Wir haben schon mehrere Bewilligungen erhalten“, erwidert Swisscom-Sprecher Sepp Huber. In einer ersten Phase werden 26 neue Sender installiert. „Wir arbeiten mit Hochdruck an unserem Netz, damit wir bis zur Euro 08 eine gute Abdeckung erzielen.“ Denn die Comcom will, dass an der Fussball-Europameisterschaft 2008 in den Austragungsstädten Basel, Bern, Zürich und Genf erste TV-Sendungen übers Handy empfangen werden können. [fp]

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  • Medien_Maerkte_Artikelbild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com

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