Scripted-Reality adé – RTL will auf Trash-Formate verzichten

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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War es das nun für die „Verdachtsfälle“ und Konsorten? RTL hat angekündigt in Zukunft nicht mehr auf Scripted-Reality-Formate zu setzen.

Serien wie „Mitten im Leben“ oder „Die Trovatos“ prägten eine RTL-Daytime-Ära, wie es zuvor schon Talk- und Gerichts-Shows taten. Vielleicht waren sie sogar noch erfolgreicher. Einst ist aber sicher: Den geneigten TV-Enthusiasten nervt die Omnipräsenz des Formats. RTL wendet sich nun ab vom einstigen Lieblings-Genre.

Wohl auch aufgrund von sinkenden Marktanteilen kündigte der Sender nun für Herbst eine komplette Restrukturierung des Nachmittags-Programms an. Ausgegebenes Ziel dabei ist es, wieder über die 14-Prozent-Hürde zu kommen.

Anstatt auf billige Produktionen mit – gelinde gesagt – Laiendarstellern zu setzen, werden dann eher Themen wie Liebe, Familie und Erziehung in den Fokus gerückt werden, wie Daytime-Chef Thorsten Gießelmann gegenüber „dwdl“ bestätigte.

Das hört sich zumindest teilweise nach Telenovelas und Co an. Sarkastisch ausgedrückt: Ein weiteres Lieblings-Format aller Fernseh-Freaks. [bey]

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43 Kommentare im Forum

  1. RTL - es kann nur noch besser werden. Aber trotz der Wegnahme dieser Formate, der Müllmann hätte noch einiges zu tun. Aber ein erster Schritt in die richtige Richtung ist immer besser, als kein Schritt in die richtige Richtung.
  2. Was - "Mitten im Leben", "Die Trovatos" oder "Verdachtsfälle" sollen Scripted-Reality-Formate sein? Das glaube ich nicht. Versaut es mir nicht Digitalfernsehen....lalalalalalalalalalalala
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