Senator will mit neuem Deal zum führenden Indie-Verleih werden

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Senator Film wird in Zukunft die Filme von Relativity Media in Deutschland vertreiben. Im Gegenzug wird das US-Unternehmen durch das neu geschlossene Joint-Venture Anteilseigner des deutschen Filmvertriebs. Ziel ist es, Senator zum führenden deutschen Independent-Verleih auszubauen.

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Damit gehören unter anderem der kommenden Filme „Hunter Killer“ mit Gerard Butler und Sam Worthington, „Safe Haven“ nach dem Roman des Bestsellerautors Nicholas Sparks und „Afterburn“ zum künftigen Portfolio des deutschen Independent-Verleihers. Wie Senator am Donnerstag weiter mitteilte, wird die Partnerschaft durch die Investmentgruppe Sapinda gestützt, welche bereits in der ersten Jahreshälfte durch die Zeichnung einer Anleihe Senator rekapitalisiert hatte. Das Unternehmen will auch Relativity für künftige strategische Maßnahmen mit Kapital ausstatten.

Das börsennotierte Unternehmen Senator zählt zu den wichtigsten deutschen Independent-Verleihern und war unter anderem für die Kinoproduktionen „Das Wunder von Bern“ und „Goethe“ verantwortlich. Außerdem hat der Anbieter den Verleih der Oscar-Gewinner „Pan’s Labyrinth“, „Der Vorleser“ und „King’s Speech“ inne.
 
Relativity hat bisher über 200 Kinofilme produziert, vertrieben und/oder mitfinanziert. Darunter das Fantasyabenteuer „Kampf der Götter“, die Komödie „Brautalarm“, das Science-Fiction-Streifen „Cowboys & Aliens“ oder das Drama „The Social Network“. Zu den kommenden Höhepunkten des Unternehmens gehören „The Raven“ mit John Cusack, „The Bourne Legacy“ oder die auf der gleichnamigen Johnny-Depp-Serie basierende Produktion „21 Jump Street“. [rh]

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