Senkung des Rundfunkbeitrags und Werbefreiheit: FDP-Thesen zur ÖR-Reform

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Rundfunkbeitrag; © DOC RABE Media - stock.adobe.com
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Die Bundestagsfraktion der FDP bekennt sich zwar generell zu den Öffentlich-Rechtlichen und dem Rundfunkbeitrag, will jedoch in Zukunft weniger Sender, keine Werbung und eine Senkung des Beitrags sehen, wie aus einem Positionspapier hervorgeht, dass der „FAZ“ vorliegt.

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Transparent, effizient und modern solle der öffentlich-rechtliche Rundfunk laut des FDP-Papiers werden. Hierfür benötige es eine „Frischzellenkur“ zitiert der Bericht daraus. Ein „Weiter so“ ist für die Fraktion demnach nicht zu akzeptieren. Die drei Kernthesen zur Reform lauten:

  • Stabilisierung und perspektivische Senkung des Rundfunkbeitrags
  • Verzicht auf Werbung
  • weniger Sender

Erster und zweiter Aspekt laufen sich dabei ein wenig zuwider. „Reformen“ sollen für die Einsparungen ermöglichen, die jedoch nicht näher ausgeführt werden. Der Verzicht auf Werbung müsse natürlich auch erstmal ausgeglichen werden. Hier sieht die FDP eine Beeinträchtigung der Privaten. Weniger Sender sollen die Lösung für all die Problemfelder sein. Die Änderungen des Medienstaatsvertrags könnte dabei behilflich sein, diese geht den Freien Demokraten jedoch nicht weit genug: „Eine echte Auftragsreform seien sie nicht“.

Lesen Sie bei Interesse an dem Thema ebenfalls den DIGITAL FERNSEHEN-Artikel: „Rundfunkbeitrag: Meldedaten werden zum dritten Mal überprüft“.

Bildquelle:

  • Rundfunkbeitrag: © DOC RABE Media - stock.adobe.com
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67 Kommentare im Forum

  1. Das übliche Geschwurbel. Weniger Programme sollen die Lösung sein. Was für ein Schwachsinn! Wenn wir statt 18 nur noch sechs Programme hätten, sinken dann die Gebühren auch entsprechend von derzeit 18,36 auf 6,12? Wenn nicht, wäre es eine Gebührenerhöhung durch die Hintertür, aber das wollen die "Reformer" ja nicht wahrhaben.
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