Sharp in Not: Foxconn bekommt bessere Konditionen geboten

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Der einstige Elektronik-Riese Sharp steckt tief in der Krise. Um das Überleben des Konzerns zu sichern, wollen die Japaner nun den Auftragslieferer Foxconn als neuen Partner gewinnen – scheinbar um jeden Preis.

Der japanische Elektronikkonzern Sharp steckt tief in den roten Zahlen. Nach Verlusten in Milliardenhöhe musste das Unternehmen sogar Zweifel an seinem Fortbestand eingestehen. Doch Sharp kämpft und sucht nach Möglichkeiten, die wirtschaftliche Krisensituation etwas zu entspannen. Daher sind die Japaner gegenüber dem taiwanesischen Auftragslieferer Foxconn auch zu Zugeständnissen bereit, denn Sharp will das Unternehmen als neuen Partner gewinnen. Wie ein Manager am Donnerstag gegenüber dem „Wall Street Journal“ erklärte, sei Sharp nun auch dazu bereit, den Taiwanern mehr als zehn Prozent der Unternehmensanteile zu verkaufen.

Damit gewährt der japanische Hersteller Foxconn bessere Konditionen, als ursprünglich vereinbart. Diesen zu Folge sollte der zu verkaufende Anteil die zehn-Prozent-Hürde nicht übersteigen, da Aktionäre in Japan ab dieser mehr Rechte zustehen und beispielsweise die Auflösung des Unternehmens vor Gericht fordern können. Angesichts der Entwicklungen auf dem Aktienmarkt sah sich Sharp nun gezwungen, dem möglichen neuen Partner bessere Konditionen einzuräumen, um ihm eine Investition schmackhaft zu machen. [fm]

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1 Kommentare im Forum

  1. AW: Sharp in Not: Foxconn bekommt bessere Konditionen geboten Da wird der kleine Arbeiter aber wohl nix von haben von den Unternehmensanteilen.
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