Sony-Finanztochter geht an die Börse

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Tokio – Japan erlebt an diesem Donnerstag den größten Börsengang des Jahres: Die Sony-Finanztochter „Sony Financial Holdings“ startet an der ersten Sektion der Börse in Tokio mit einem Ausgabepreis von 400 000 Yen (2 430 Euro) je Aktie.

Der Erlös beläuft sich auf umgerechnet 2,1 Milliarden Euro. Zu der 2004 gegründeten Gesellschaft gehören Lebens- und Sachversicherungsgesellschaften sowie eine Internetbank. Rund 90 Prozent der Einnahmen der Sony Financial Holdings steuert der Lebensversicherer Sony Life bei.

Sonys Anteil an seiner Finanz-Tochter wird sich im Zuge des Börsenganges von 100 auf 60 Prozent verringern. Der Elektronik- Konzern will 725 000 Aktien aus seinem Bestand ausgeben. Sony Financial will darüber hinaus 75 000 neue Aktien an die Börse bringen. Branchenbeobachter erwarten, dass der Konzern den Erlös von voraussichtlich rund 300 Milliarden Yen zur weiteren Stärkung seines Elektronikkerngeschäfts nutzen wird.
 
Sony erhofft sich aus der Transaktion für das am 31. März 2008 endende Geschäftsjahr ein Plus beim Jahresüberschuss von rund 14 Milliarden Yen. Sony Financial rechnet für das noch bis 31. März 2008 laufende Geschäftsjahr mit einem Vorsteuergewinn von 26 Milliarden Yen nach 18,3 Milliarden Yen im Vorjahr. [lf]

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