Sony: Tragbare WLAN-Fernseher

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Sony startet Ende 2004 in den USA mobile Fernseher, die über Wireless-LAN analoges US-Fernsehen empfangen können.

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Wie Golem.de berichtet will Sony mit seinem portablen Breitband-LCD-Fernsehsystem „LocationFree TV“ den Zuschauer unabhängig vom Wohnzimmer machen und ihn überall dort fernsehen lassen, wo ein WLAN-Hotspot in der Nähe ist. Dabei wird jeweils ein tragbares LCD-Tablett zu Hause von einer stationären Tuner-Basisstation per WLAN mit dem Fernsehbild versorgt – bei Anbindung der Basisstation ins Internet soll das Fernsehprogramm überall dort betrachtet werden können, wo ein WLAN-Hotspot zur Verfügung steht.
 
Die tragbaren LocationFree-TVs sollen mit einem 12,1-Zoll-SVGA- (LF-X1) oder 7-Zoll-WVGA-LCD (LF-X5) und Stereo-Lautsprechern ausgestattet sein; das größere Modell bietet eine 4:3-Auflösung von 800 x 600, das kleinere eine Breitbildauflösung von 800 x 480 Bildpunkten. Da es sich jeweils um Touchscreens handelt, können die Breitband-LCD-TVs so auch zum Internet-Browsen und E-Mailen dienen. Bisher nannte Sony nur das Gewicht des 12,1-Zoll-Modells, das bei etwa 2,2 kg liegen soll – das 7-Zoll-Modell wiegt laut Sony weniger.
 
Übertragen werden Fernsehbild und Internet-Daten per 54-Mbps-WLAN (IEEE 802.11a/g). Dabei soll Datenverschlüsselung sowohl im heimischen WLAN als auch über das Internet für eine sichere Übertragung sorgen. Für die Einbindung ins Heimnetzwerk und ins Internet verfügt die derzeit nur mit NTSC-Tuner ausgestattete Basisstation über einen Ethernet-Anschluss, kann allerdings über eine USB-Schnittstelle auch mit einem Analog-Modem verbunden werden. Zudem gibt es zwei Video-Eingänge für externe Videoquellen. Jede Basisstation kommt mit dem zugehörigen TV-LCD-Tablett – mehrere LCDs scheinen nicht angesteuert werden zu können.
 
Beide mobile WLAN-TVs sollen auch zum Betrachten von Fotos und MPEG-1-Dateien geeignet sein – dazu bringen sie zur Archivierung jeweils internen Speicher sowie Steckplätze für Speicherkarten mit sich. Während der LF-X1 mit Memory-Stick-Media-Slot ausgestattet ist, setzt Sony beim LF-X5 auf einen CompactFlash-Slot vom Typ II.
 
In den USA will Sony seine LocationFree TVs ab Herbst 2004 anbieten; der LF-X1 soll rund 1.500,- und der LF-X1 rund 1.000,- US-Dollar kosten. Pläne für Europa wurden noch nicht verkündet, dank des nur NTSC-fähigen TV-Tuners ist ein Import zudem uninteressant. [lf]

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  • Medien_Maerkte_Artikelbild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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