Studie: Junges Publikum steht auf personalisierbares Fernsehen

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Junge Menschen lassen sich gerne ihren „eigenen“ Geschmack anhand eines Algorithmus erklären. Ältere Menschen sind da viel wählerischer und skeptischer.

Nach einer aktuellen Studie der GfK SE im Auftrag der Deutschen TV-Plattform nutzen bereits 44 Prozent der 18-39-jährigen bei der Programmauswahl Vorschläge in Mediatheken und Streamingdiensten. Fast ebenso viele (43 Prozent) aus dieser Altersgruppe wünschen sich individuelle Empfehlungen für Sendungen, Filme oder Serien, die beim Einschalten automatisch nach dem jeweils persönlichen Geschmack unterbreitet werden – ab 50 Jahre aufwärts wünschen dies im Schnitt nur 15 Prozent der Befragten.

Programmzeitschriften spielen hingegen für das Finden des persönlichen Wunschprogramms nur noch für jeden Fünften unter 40 Jahre eine Rolle (ab 40 Jahre im Schnitt 58 Prozent). Die 18-59-jährigen suchen signifikant häufiger (77 Prozent) auf TV-Sendern, in Mediatheken oder Streaming-Diensten gezielt nach Inhalten, die ihnen gefallen könnten, als die Generation „60plus“ (59 Prozent). Die Jüngeren (18-39-Jahre) handeln aber auch gerne getreu dem Motto „Mal schauen, was so läuft“ und zappen signifikant häufiger (58 Prozent) kreuz und quer durch die Angebote, bis Sie etwas gefunden haben (40-74-jährige: 38 Prozent).

Alexa, Siri & Co. spielen noch keine große Rolle für die Steuerung von TV- und Streaming-Geräten

Über alle Altersgruppen hinweg spielen Sprachassistenten bislang keine große Rolle beim Videokonsum. Nur 17 Prozent der Befragten nutzen zumindest gelegentlich Alexa, Siri & Co. für die Steuerung ihrer TV- und Streaming-Geräte. 69 Prozent haben oder hätten hierbei Bedenken bezüglich des Schutzes ihrer Daten, 66 Prozent halten die Bedienung per Sprache noch für zu umständlich und ungenau, und für 56 Prozent der Befragten bietet „Voice Control“ im Vergleich zur Fernbedienung zu wenig Funktionen. Folglich ist die Mehrzahl der Befragten (57 Prozent) der Ansicht, dass Spracheingabe die Fernbedienung nicht ersetzen wird. Immerhin meinen 62 Prozent, dass sich Sprachsteuerung gut für Basisfunktionen eignet.

en Neustart von Sendungen, die bereits begonnen haben, betrachten Befragte aller Altersklassen als wünschenswerte Komfortfunktion (55 Prozent im Schnitt). Eine Suchfunktion, die nicht nur Inhalte im laufenden TV-Programm sucht, sondern auch über alle anderen Quellen hinweg (wie Mediatheken und Streamingdienste), würden 36 Prozent der 18-39-jährigen gerne nutzen (ab 40 Jahre: im Schnitt 21 Prozent). [red]

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  • Medien_Maerkte_Artikelbild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com

12 Kommentare im Forum

  1. Irgendwie sind wir, meine Frau und ich, mit Ü60 dann abartig, weil das trifft bei uns so nicht zu. Aber vielleicht sind wir auch einfach junggeblieben?!?!?!
  2. Bei uns ist das so, wenn mir die Inhalte des EPG so auf den ersten Blick nicht zusagen, wird gezappt. Da bin ich auch schon hier und da "hängen geblieben". Anderes nutze ich kaum. Die Frau hat noch ihre Fernsehzeitschrift womit sie sich hauptsächlich informiert. Naja ab und an, kommt etwas anderes, als dort geschrieben steht. Kommt vor, aber nicht so oft. Streaming nutzen wir nicht mehr. Die Sucherei nervte uns, sowie das finden des kleinsten gemeinsamen Nenners.
  3. Ohne konkrete TV Pläne (TV eh meist belegt mit einem für mich unansehbarem Programm durch Frau (Garten, Kochen, Quatschen, Regionales) also PC an - Sat liste durchgucken (entweder EPG oder TV-Programm App (Klack) - VPN an Zattoo auf und Programmliste durchgucken (da bleib' ich meist dann irgendwo hängen) - Prime nach Filmen suchen, mühsam, wenn was gefunden in die Watchlist und wieder TV gucken, da gerade keine Zeit für einen ganzen Film
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