T-Mobile will 10 Millionen Haushalten Gratis-Internet liefern

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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T-Mobile möchte in den USA den angestrebten Zusammenschluss mit dem Konkurrenten Sprint vorantreiben und wirbt mit der Versorgung von 10 Millionen bedürftigen Haushalten mit kostenlosem Internet.

Mit dem Angebot möchte die T-Mobile eine Gruppe von Generalstaatsanwälten dazu bewegen, eine Klage gegen den Firmenzusammenschluss weiter zu verfolgen. Die „5G for Good“ soll die Generalstaatsanwälte davon überzeugen, dass der geplante Zusammenschluss im Interesse der Verbraucher und nicht wettbewerbswidrig ist.

Für das Programm stellt der Konzern 10 Milliarden US-Dollar in den nächsten fünf Jahren bereit. T-Mobile wird weitere 700 Millionen US-Dollar in 10 Millionen Haushalte zu investieren, um Hardware, Hotspots und kostengünstige Geräte für den Internetzugang bereitzustellen.

Anspruchsberechtigte Familien erhalten bis zu 100 GB kostenlosen Internetzugang pro Jahr, einen kostenlosen WLAN-fähigen Hotspot und die Option, ausgewählte WLAN-fähige Geräte auf Kosten des Unternehmens zu erwerben.

T-Mobile kündigt an, dass es mit lokalen Organisationen zusammenarbeiten wird, um die Anspruchsberechtigten zu ermitteln und einen Registrierungsprozess für das Projekt zu entwickeln.

Der Zusammenschluss wurde bereits vom Justizministerium und von der Federal Communications Commission (FCC) genehmigt. Einige Bundesstaaten klagen jedoch gegen die Fusion und werden such die Generalstaatsanwälte vertreten.[jrk]

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16 Kommentare im Forum

  1. Wenn man in Deutschland so großzügig mit bedürftigen Menschen umgehen würde,aber da kommt rein gar nichts von der Telekom oder anderen Anbietern,denn Armut haben wir ja reichlich in Deutschland,nur man verleumdet dieses Thema gerne,weil es nicht in die Gesellschaft passt,aber Hauptsache den Amerikanern wird geholfen,da geht es uns doch gleich viel besser.
  2. Ja klar, das will T-Mobile in den USA und nicht in Deutschland. Wäre ja noch schöner (im doppelten Sinn gemeint), wenn T-Mobile sowas hier anbieten würde.
  3. Schätze mal, dass dies bei uns schon mal aus Datenschutzgründen nicht machbar wäre. Den Amis ist Datenschutz ein Fremdwort.
  4. Warum soll das etwas mit Datenschutz zu tun haben (wo sich die Telekom auch nicht dran hält und IPs einfach an Abzockanwälte weitergibt)'?!
  5. Die Bedürftigkeit könnte ja nur über einen staatlichen Nachweis (z. B. Hartz 4) erfolgen. Und das geht die Telekom nun wirklich nichts an.
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