Telekom vor Umbau: Arbeitsplätze in Gefahr?

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Trotz guter Zahlen des Gesamtkonzerns steht das Deutschland-Geschäft der Deutschen Telekom vor einem Umbau. Dieser könnte jedoch auf Kosten zahlreicher Mitarbeiter gehen, soll jedoch wieder für einen Anstieg der Zahlen sorgen.

Als die Deutsche Telekom Anfang August die aktuellen Quartalszahlen veröffentlichte, stachen zwei Punkte ins Auge: Die eigentlich ungeliebte Tochter T-Mobile US konnte erneut einen deutlichen Zuwachs an Kunden und Umsatz verbuchen, während es auf dem Heimatmarkt trotz aller Investitionen weniger Kunden und damit auch einen Rückgang beim Umsatz gab. Diese Entwicklung sorgte nun für Strategiegespräche zwischen Aufsichtsrat und Vorstand, die laut einem Bericht des „Handelsblatt“ für einen Umbau im Deutschland-Geschäft des Telekommunikationskonzerns sorgen könnte.

Vor allem die Tatsache, dass die US-Tochter mit deutlich geringerem Personalaufwand wesentlich erfolgreicher wirtschaftet, bringt die Chef-Etage dabei scheinbar ins Grübeln. Während in den Vereinigten Staaten nur 20.000 Menschen angestellt sind, führt die Deutsche Telekom fast dreimal so viele Mitarbeiter. Einem großen Teil davon könnte nun die Entlassung drohen, zumindest berichten dies Insider, die an den Gesprächen beteiligt gewesen seien, so das „Handelsblatt“. Demnach würden bis 2022 mehrere tausend Stellen abgebaut werden.
 
Von der Telekom wurde dies jedoch umgehend dementiert: Es gebe kein „Abbauprogramm“, so ein Konzernsprecher. Auch die Überprüfung des Engagements in Griechenland und Osteuropa verwies die Telekom ins Reich der Spekulationen. [buhl]

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