Telekom will Mediendienste nicht mehr intern entwickeln

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Telekom-Geschäftsführer Timotheus Höttges plant laut einem Medienbericht den Umbau der Innovationsabteilung seines Unternehmens. Dienste für den Endverbraucher wie Musicload oder Joyn sollen künftig nicht mehr unter dem eigenen Dach entwickelt, sondern mit Partnern realisiert werden.

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Im Bereich der Medienplattformen und Dienste wird die Deutsche Telekom in Zukunft wohl kürzer treten. Wie das „Manager Magazin“ in seiner Freitagsausgabe berichtet, plant Unternehmenschef Timotheus Höttges einen Umbau der Innovationssparte des Unternehmens. Dieser sieht vor, das eigene Dienste wie etwa Musicload oder der Messenger Joyn künftig nicht mehr unter dem eigenen Dach entwickelt werden sollen.

Die Deutsche Telekom möchte für entsprechende Angebot in Zukunft mehr als in der Vergangenheit auf externe Partner zurückgreifen. Faktisch tut die Telekom das schon seit einiger Zeit. So arbeitet das Unternehmen beispielsweise im TV-Bereich mittlerweile mit Video-on-Demand-Plattformen wie Maxdome oder Netflix zusammen und bietet diesen auf seiner eigenen TV-Plattform Entertain einen Platz neben seiner eigenen Online-Videothek Videoload. Im Musikbereich arbeitet der Telekommunikationsanbieter hingegen mit Spotify zusammen. 


 
Konzentrieren soll sich die Innovationsabteilung der Telekom nach Höttges Willen in Zukunft vor allem auf netztechnikaffine Erfindungen wie Router. Der Umbau soll allerdings nach Berichten des „Manager Magazin“ auch seinen Preis haben. So soll die Innovationssparte um mehrere hundert Stellen verkleinert werden. [ps]

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