Toshibas Geschäft mit Heimcomputern geht an Sharp

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Sharp kauft Computersparte von Toshiba. Das japanische Unternehmen versucht sich seit längerem durch den Verkauf von einzelnen Sparten gesund zu schrumpfen.

Gut 4 Milliarden Yen, umgerechnet 31 Millionen Euro, legt Sharp auf den Tisch, um sich von dem, japanischen Technologiekonzern Toshiba 81,1 Prozent der Sparte Toshiba Client Solutions zu ergattern. Das berichtet die „Neue Züricher Zeitung“.

Das Computer-Segment, das dem Unternehmen mit Hauptsitz in Tokio zuletzt Verluste einbrachte, ist eine weitere Sektion, die Toshiba veräußern muss, um wieder finanziell zu gesunden. Grund dafür ist der Wettbewerb mit chinesischen Herstellern. Gerade erst trennte sich Toshiba auch von Toshiba Memory. Das japanisch-taiwanische Elektronikunternehmen Sharp soll dem Bericht nach das Business mit Heimcomputern ab 1. Oktober übernehmen.

Mit der günstigeren China-Produktion der taiwanischen Muttergesellschaft Foxconn und dem eigenen Produktionswissen will Sharp – so die „Neue Züricher Zeitung“ – wieder in den Computermarkt eintreten, nachdem man 2010 das eigene PC-Geschäft einstampfte.

Foxconn produziert zum Beispiel Computer für den amerikanischen Hersteller Dell in Auftragsfertigung. [PMa]

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