TV- und Musiksparte sorgen für Plus bei Bertelsmann

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Gütersloh – Der deutsche Medienriese Bertelsmann hat im abgelaufenen ersten Halbjahr 2004 seinen Nettogewinn nach Fremdanteilen auf 446 Mio. Euro mehr als vervierfacht.

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Der Umsatz stieg leicht um 3,3 Prozent auf 8,14 Mrd. Euro an. Maßgeblich am Ergebnissprung beteiligt waren vor allem die Musiksparte BMG sowie die RTL Group, teilte der Konzern mit. Der größte Teil der Sondereinflüsse von 247 Mio. Euro stammt nach Unternehmensangaben aus dem Verkauf des Bertelsmann Buildings in New York.
 
Nahezu alle Unternehmensbereiche konnten sowohl Umsatz als auch Ergebnis steigern. Die RTL Group trug mit einem Umsatz von 2,5 Mrd. Euro und einem EBIT von 373 Mio. Euro zum Konzernergebnis bei. BMG verbesserte sein operatives Ergebnis auf 74 Mio. Euro. Der Umsatz der Musiksparte legte auf 1,2 Mrd. Euro zu. Nach Unternehmensangaben wurden durch die Charterfolge von BMG-Künstlern wie Usher und Avril Lavigne weltweit in wichtigen Märkten Anteile gewonnen.
 
Bei Gruner + Jahr führte dagegen laut Bertelsmann der Verkauf des osteuropäischen Zeitungsgeschäfts zu einem Umsatzrückgang auf 1,2 Mrd. Euro. Der Start neuer Produkte vor allem im französischen Fernsehzeitschriftenmarkt hatte gegenüber dem Vorjahr einen Ergebnisrückgang auf 96 Mio. Euro zur Folge. Random House und Arvato legten sowohl bei Umsatz und Ergebnis zu. Direct Group verzeichnete dagegen einen Umsatzrückgang auf 1,1 Mrd. Euro und blieb beim operativen Ergebnis mit 16 Mio. Euro im Minus. (pte)[lf]

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  • Medien_Maerkte_Artikelbild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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